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Verstopfung beim Hund - so helfen Sie Ihrem Vierbeiner

Leidet Ihr Hund unter Verstopfung? Dann gönnen Sie Ihrem Tier so viel Auslauf und Bewegung wie möglich. In den meisten Fällen hat eine Verstopfung beim Hund keine schlimmen Ursachen und kann durch viel Bewegung, welche die Darmtätigkeit anregt, schnell beseitigt werden.

Verstopfung beim Hund - so helfen Sie Ihrem Vierbeiner
Video von Heike Funke

Was Sie benötigen:

  • Paraffinöl
  • Milch
  • viel Wasser
  • evtl. Tierarzt
  • reichlich Bewegung

Eine Verstopfung sollten Sie genauso im Auge behalten wie Durchfall. Beides kann auch bei Ihrem Hund vorkommen, sollte sich aber am zweiten Tag bereits deutlich gebessert haben oder ganz abgeklungen sein.

So helfen Sie dem Hund bei Verstopfung

  • Leidet Ihr Hund unter einer Verstopfung, so kann dies verschiedene Ursachen haben. Vielleicht hat der Hund am Vortag nicht sehr viel gefressen und es kommt daher nicht zum Kotabsatz oder das Tier hat vielleicht etwas Falsches gefressen, was nun den Darmausgang verstopft.
  • Auch zu wenig Wasserzufuhr kann der Auslöser einer Verstopfung sein. Daher ist es wichtig, dass Sie Ihren Hund immer gut beobachten, wenn er unter einer Verstopfung leidet. Denn nur so können Sie sehen, ob sich sein körperliches Wohlbefinden verbessert oder verschlechtert.
  • Wenn Sie sich absolut sicher sind, dass der Hund keinen Fremdkörper verschluckt hat, dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass der Darmausgang blockiert ist. Viele Hunde fressen allerdings gerne Steine, auch sehr kleine, welche sich dann ansammeln und zur Verstopfung führen können.
  • Reichen Sie dem Hund mehrmals täglich frisches Wasser. Da Milch bei erwachsenen Hunden bekanntlich zu Durchfall führt, können Sie sich diese Eigenschaft nun zunutze machen: Geben Sie dem Hund etwas Milch in das Trinkwasser, oder bieten dem Tier eine kleine Schale voll Milch an.
  • Auch Bewegung ist sehr wichtig, wenn es um die Funktion des Darms geht. Oft ist zu wenig Bewegung der Auslöser für eine schlechte Darmtätigkeit. Gehen Sie viel mit dem Tier nach draußen und animieren Sie Ihren Hund zum Spielen und Toben. Durch die Bewegung wird der Darm angeregt und kommt wieder in Schwung.
  • Auch der Zusatz von einem Öl kann helfen, die Verstopfung beim Hund zu bekämpfen. Da normale Öle wie Olivenöl oder Sonnenblumenöl aber normal vom Körper verwertet werden, ist der Zusatz von Paraffinöl hilfreich. Geben Sie ca. 1 Teelöffel morgens mit unter das Futter und warten eine Reaktion ab. Hilft das Öl nicht, dann kann der Hund am Nachmittag nochmals einen Teelöffel voll Öl bekommen.
  • Hat der Hund jedoch Bauchschmerzen, wirkt schlaff und müde, dann sollten Sie das Tier zu einem Tierarzt bringen. Nicht jede Verstopfung löst sich von selber. Der Tierarzt kann den Hund dementsprechend behandeln und wird vielleicht einen Einlauf machen oder dem Tier ein abführendes Medikament verschreiben.

Auch Knochen können zu einem harten Kot führen. Daher sollten Hunde maximal einmal wöchentlich mit Knochen belohnt werden. Das enthaltene Kalzium lässt den Kot heller und sehr fest werden, sodass dann die Rede vom Knochenkot ist.

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