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Hund humpelt hinten - was tun?

Hund humpelt hinten - was tun?2:24
Video von Heike Funke2:24

Auch Ihr Hund kann sich vertreten oder umknicken. Wenn sich das Tier dabei wehtut, dann kann es passieren, dass es hinten humpelt. In den meisten Fällen zieht sich das Tier dabei keine schlimmen Verletzungen zu und Sie können die Beschwerden leicht lindern.

Was Sie benötigen:

  • Pinzette
  • Fingerspitzengefühl
  • Jodsalbe
  • Wundpuder
  • evtl. Tierarzt
  • evtl. Tierheilpraktiker

Wenn Ihr Hund hinten humpelt, dann sollten Sie die betroffenen Stellen gut untersuchen, und wenn nötig, dem Tier helfen.

Verletzungen der Hinterbeine beim Hund

Wenn sich der Hund an den Beinen verletzt, dann sind es meist die Hinterbeine, denn diese beansprucht der Hund beim Anlauf, beim Abspringen und auch, wenn er Hindernisse beim Spaziergang nehmen muss.

  • Knickt das Tier dabei um oder tritt es falsch auf, dann kann es sich eine kleine Verletzung am Bein oder an den Pfoten zuziehen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie diese Stellen gut abtasten und auch optisch in Augenschein nehmen.
  • Oft ist es vielleicht auch nur ein kleiner Fremdkörper, den Ihr Hund im Ballen stecken hat und der dafür sorgt, dass das Tier hinten humpelt. Sie sollten den Spaziergang dann besser sofort beenden.

So kontrollieren Sie die Stellen, wenn Ihr Hund hinten humpelt

Beim Abtasten sollten Sie sehr vorsichtig sein und dürfen auf keinen Fall fest zupacken. Dies ist aber auch nicht nötig, denn wenn Sie an eine schmerzende Stelle kommen, wird Ihr Hund Ihnen dies sicherlich deutlich signalisieren.

  1. Legen Sie eine Hand beruhigend auf den Rücken des Tieres und tasten Sie dann die Hinterbeine ab. Legen Sie dafür die andere Hand oberhalb der Pfote an und streichen Sie mit sanftem Druck nach oben. Das Gleiche machen Sie dann noch einmal, aber diesmal von oben nach unten.
  2. Tasten Sie so beide Hinterbeine ab und versichern Sie sich auch, dass der Hund keine sichtbaren Verletzungen hat. Sollte das Tier etwas an der Sehne haben, dann wird es deutliche Schmerzen äußern, wenn Sie beim Abtasten die betroffene Stelle berühren.
  3. Zum Schluss schauen Sie sich noch hinten die Pfoten an und sollten dabei auch ganz genau die Bereiche zwischen den Ballen und zwischen den Zehen begutachten. Hier ist die Haut sehr dünn und empfindlich. Ein kleiner Riss beispielsweise kann Auslöser dafür sein, dass der Hund hinten humpelt.

So können Sie Ihrem Tier helfen

Haben Sie einen kleinen Fremdkörper entdeckt, dann können Sie diesen mit einer Pinzette oder ggf. auch mit den Fingern entfernen. Geben Sie anschließend ein bisschen Jodsalbe auf die betroffene Stelle und der Hund wird bald wieder ganz normal laufen können.

  • Sind die Ballen vielleicht vom vielen Laufen wund, dann kann Puder helfen, die Wunde zu schließen. Geben Sie einfach eine größere Menge Wundpuder direkt auf die Wunden und drücken Sie diesen ein bisschen an. So kann die Stelle trocknen und es bildet sich eine schützende Schicht über der Wunde.
  • Falls sich Ihr Hund eine Verletzung an der Kralle zugezogen hat, sollten Sie zur Sicherheit einen Tierarzt kontaktieren. Ist eine Kralle weit eingerissen oder abgebrochen, dann kann diese Stelle auch stark bluten. Jedes Auftreten bereitet Ihrem Hund dann solche Schmerzen, dass er hinten humpelt.
  • Falls Ihr Hund aber ohne ersichtlichen Grund plötzlich hinten humpelt, und dies über einen gewissen Zeitraum immer wieder tut, dann lassen Sie das Tier unbedingt vom Tierarzt untersuchen. In einigen Fällen können dies die ersten Anzeichen einer Gelenkerkrankung sein und das Tier muss unbedingt tierärztlich behandelt werden.

Beobachten Sie Ihren Hund gut. Falls das Tier Fieber bekommt oder körperliche Schwäche zeigt, sollten Sie sich professionelle Hilfe bei einem Tierarzt oder bei einem Tierheilpraktiker suchen.

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