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Puder auftragen - so geht's

Puder auftragen - so geht´s0:57
Video von Enrico Schwarz0:57

Wer ein makelloses Gesichts-Make-up anstrebt, benötigt nicht nur eine „leistungsstarke“ Foundation, sondern sollte auch einen guten Puder auftragen, der dem individuellen Hauttyp und -ton gerecht wird: Er fixiert das Make-up, verlängert seine Haltbarkeit, sorgt für ein ebenmäßigeres Hautbild und mattiert den Teint langanhaltend. Ob Sie sich für einen losen Puder oder einen Kompaktpuder entscheiden, hängt von Ihren Gewohnheiten und Vorlieben ab. Für schnelle Retuschen unterwegs, oder wenn die Zeit drängt, leistet ein Kompaktpuder – meist mit integriertem Schwämmchen und Spiegel – wertvolle Dienste. Aber auch ein loser Puder lässt sich mit dem richtigen Pinsel problemlos auftragen.

Was Sie benötigen:

  • Kompaktpuder
  • Schwämmchen oder Quaste
  • Puderpinsel
  • Loser Puder
  • evtl. Bronzing-Puder

Puder - allgemeine Hinweise

  • Für das perfekte Make-up benötigen Sie neben einer passenden Foundation auch einen Puder, der Ihren individuellen Hautbedürfnissen gerecht wird: Trockene Haut braucht reichhaltigen, pflegenden Puder, der die Haut geschmeidig macht. Auf Mischhaut und schnell fettende Problemhaut sollte man nur ölfreien Puder auftragen, der nicht komedogen ist und eventuell über antibakterielle Eigenschaften verfügt.
  • Testen Sie den Puder vor dem Kauf unbedingt an Ihrem Kinn oder auf Ihrem Hals: Seine Farbe sollte idealerweise zu 100% mit der persönlichen Hals- und Gesichtsfarbe verschmelzen: Nur auf diese Weise werden Sie ein makelloses Finish erzielen. Das Auftragen einer falschen Puder-Farbe führt dazu, dass sich nach dem Anwenden des Produkts auffällige, unschöne Ränder am Übergang von Gesicht und Hals bilden. Ein zu dunkler Puder lässt Sie darüber hinaus älter wirken und betont jede Falte und Unregelmäßigkeit. Ein zu heller Puder wiederum nimmt Ihnen – gerade, wenn Sie ihn ganzflächig auftragen – jegliche Farbe aus dem Gesicht und hinterlässt einen kränklich wirkenden, unnatürlich blassen Teint.
  • Darüber hinaus gibt es auch Puder-Sorten, die für jeden Hauttyp geeignet sind und aufgrund ihres transparenten Farbtons mit allen Hautfarben harmonieren. Das „Couvrance Mosaikpuder“ von „Avène“ (erhältlich in Apotheken) verschmilzt „unsichtbar“ mit jedem Teint und eignet sich sowohl für normale bzw. empfindliche, als auch für fettige bzw. unreine Haut. Sie können mit dem Puder von „Avène“ Ihr Make-up fixieren oder es alleine auftragen, um besondere Akzente zu setzen.
  • Inzwischen bieten viele Kosmetikmarken Puder-Sorten mit speziellen Farbpigmenten und neuartigen Texturen an, welche sich dem jeweiligen Hautton „chamäleonartig“ anpassen und für eine „perfekte Fusion“ von Puder und individueller Teint-Farbe sorgen (z.B. das „Color Ideal Puder“ von „Lancôme“ oder das „Perfect Match“-Puder von „L’Oréal Paris“).
  • Wenn Sie mit einem sogenannten „Bronzing-Puder“ Ihren Teint zur Geltung bringen möchten, sollte Ihre Gesichtsfarbe von Natur aus bereits eine leichte Bräune aufweisen. Bei Anwendung dieser Puder-Sorte müssen Sie besonders sorgfältig vorgehen und das Produkt sparsam auftragen, anderenfalls erhalten Sie einen fleckigen, künstlich aussehenden Teint.

 Die Schminke auftragen - so machen Sie es richtig

  • Durch das Auftragen eines Kompaktpuders möchte man in erster Linie den Teint perfektionieren, d.h. Unreinheiten und z.B. großporige Hautareale verschwinden lassen, und den Teint zugleich langanhaltend mattieren.
  • Auf Puder in gepresster, kompakter Form können Sie in jeder Lebenslage zurückgreifen – er passt in die kleinste Tasche und ermöglicht in jeder Lebenslage ein schnelles, effektives Auftragen und Ausbessern des Make-ups. Wenden Sie den Puder direkt nach Ihrer Tagespflege an, oder tragen Sie ihn über dem Gesichts-Make-up auf.
  1. Nehmen Sie mit Hilfe des beiliegenden Schwämmchen bzw. der mitgelieferten Puderquaste eine ausreichende Menge Puder auf. Achten Sie darauf, dass die gesamte Fläche des Schwämmchens bzw. der Puderquaste gleichmäßig mit Puder bedeckt ist.
  2. Beginnen Sie am besten mit dem Pudern der Nase (vergessen Sie auch nicht die Nasenflügel) und arbeiten Sie sich mit leicht tupfenden Bewegungen über die Wangen bis zu den Schläfen vor. Gehen Sie anschließend vom Streifen zwischen Nase und Mund zum Kinn über.
  3. Verwischen Sie die Übergänge im Bereich der Labialfalten sowie in der Zone zwischen Hals und Gesicht. Tragen Sie den Puder zuletzt auf der Stirn auf und achten Sie auch darauf, ihn gut in Richtung Haaransatz auszublenden.
  4. Alternativ haben Sie die Möglichkeit, den Kompaktpuder nur in der T-Zone anzuwenden, um überschüssigen Hautglanz zu entfernen bzw. ihm vorzubeugen
  5. Des Weiteren können Sie mit einem Kompaktpuder auch gezielt Hautunreinheiten oder Augenringe abdecken: Für diese Art der Anwendung sollten Sie den Puder mit einem kleine(re)n Pinsel aufnehmen, um ihn punktuell auftragen zu können.

Loser Puder - so geht beim Auftragen nichts schief

  • Ein loser Puder hinterlässt ein transparenteres Ergebnis als ein Kompaktpuder. Er dient in erster Linie zur ganzflächigen Fixierung des Make-up's und zur Mattierung glänzender Zonen. Wer ein besonders natürliches Gesichts-Make-up oder einen Porzellan-Teint „zaubern“ möchte, sollte sich für losen Puder entscheiden.
  • Für ein samtiges Puder-Finish und ein feinporiges Hautbild empfiehlt es sich, den losen Puder mit Hilfe eines speziellen Puderpinsels aufzutragen.
  1. Tauchen Sie den Pinsel in den Puder-Tiegel ein und entnehmen Sie eine kleine Menge Puder.
  2. Klopfen Sie den Pinsel etwas ab – so verhindern Sie, dass Sie beim Kontakt mit dem Gesicht zu viel Puder auftragen bzw. ihn nicht optimal verteilen.
  3. Streichen Sie mit dem Pinsel sanft über Ihr ganzes Gesicht oder gezielt über die T-Zone. Verteilen Sie den Puder jedoch niemals von unten nach oben, sonst stellen sich die Gesichtshärchen auf und Sie bekommen einen fahlen, grauen Teint.

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