- 12.01.2012 Miriam Zander
Es geht so schnell: Sie haben es eilig und bleiben mit dem kleinen Zeh am Bett hängen und schon ist dieser gebrochen. Handelt es sich nicht gerade um einen komplizierten oder offenen Bruch, kann man nicht viel tun. Den ganzen Fuß wegen eines Zehs einzugipsen wäre sinnlos, deshalb wird bei einem Zehenbruch oft nur ein Tapeverband angelegt. Sie müssen aber aufpassen, dass Sie nicht gegen den Zeh stoßen.
Diese Schuhe eigenen sich bei einem Zehenbruch
- Im Sommer sind offene Schuhe sehr günstig. Tragen Sie am besten breite Sandalen mit einem Fußbett. So wird der Zeh nicht eingeklemmt und schmerzt auch nicht so sehr beim Laufen.
- Ist es kalt oder nass und brauchen Sie geschlossene Schuhe, tragen Sie entweder weite Sportschuhe oder andere weite Schuhe, die vorne nach Möglichkeit auch noch ein wenig weich sind. Achten Sie unbedingt darauf, dass der gebrochene Zeh nicht zu sehr am Schuh anliegt, das kann die Heilung verzögern, außerdem schmerzt es beim Laufen.
- Ohne Schuhe zu laufen, ist nicht unbedingt empfehlenswert, zu groß ist die Gefahr, dass Sie genau mit dem gebrochenen Zeh wieder anstoßen.
So wird ein Zehenbruch behandelt
- Der gebrochene Zeh wird mit einem Tapeklebeband fest umwickelt und somit stabilisiert. Das wirkt wie ein Gips, nur dass eben nur der betroffene Zeh eingewickelt ist und Sie vor allen Dingen nach dem Baden den Verband selbst wechseln können.
- Der Fuß braucht Ruhe. Lagern Sie ihn hoch und laufen Sie nicht zu viel damit herum. So verschwindet die Schwellung auch schneller.
- Haben Sie starke Schmerzen, können Sie den Zeh mit einem Eisbeutel kühlen.
Ein Zehenbruch ist unangenehm, mit dem richtigen Schuhwerk aber erträglich.