Was Sie benötigen:
  • Lockeren Gartenboden
  • Möhrensaatgut

So säen Sie Möhren - das gesunde wohlschmeckende Wurzelgemüse

  • Mit dem Säen von Möhren kann man ab März beginnen, sollte das Beet jedoch mit Folie abdecken, damit die Samen schneller keimen. Der Boden sollte nicht zu nass sein, damit möglichst viele Samen aufgehen.
  • Zum Säen von Möhren braucht man pro Quadratmeter etwa 0,5 g Saatgut. Die richtige Saattiefe liegt bei 1 - 2 cm, Reihenabstände von 15 - 20 cm sollten eingehalten werden. Möhren sollte man im Abstand von 3 - 4 Wochen säen, wenn man immer nur kleine Mengen zum Frischverzehr ernten möchte. Für die Einlagerung und das Einfrieren sollte man größere Beete anlegen.
  • Oft laufen nicht alle gesäten Samen auf, deshalb ist es wichtig, Möhren sehr dicht zu säen. Zu eng stehende Pflanzen müssen nach dem Auflaufen so entfernt werden, dass ein Pflanzenabstand von 3 cm eingehalten wird.
  • Das Beet muss unkrautfrei gehalten werden, damit die am Anfang sehr langsam wachsenden Sämlinge nicht überwuchert werden. 
  • Möhren sollten auf sehr lockerem Boden angebaut werden. Die Wurzel der Pflanze stößt so nicht auf Hindernisse, und die unerwünschte Teilung der Spitze wird vermieden. Bei Trockenheit muss regelmäßig gewässert werden.
  • Ein ernst zu nehmender Feind dieses Gemüses ist die Möhrenfliege. Die erwachsenen Fliegen legen im Mai/Juni ihre Eier an den jungen Pflanzen ab. Die daraus schlüpfenden Maden dringen in die Möhre ein und fressen dort Gänge. Die Pflanzen wachsen nicht weiter, das Laub verwelkt. Besonders gut gedeiht die Möhrenfliege in Beeten, die kurz vor der Aussaat mit frischem Stallmist gedüngt wurden. Das Düngen sollte man deshalb unterlassen.
  • Für die Lagerung und den Frischverzehr über Winter lässt man die Möhre ausreifen und gräbt sie dann vorsichtig und ohne sie zu beschädigen mit einem Spaten oder einer Grabgabel aus. Ohne Blätter lagert man die Ernte in sandiger Erde an einem kühlen Ort.