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Natürliche Unkrautvernichter - so helfen Hausmittel gegen Wildwuchs

Natürliche Unkrautvernichter - so helfen Hausmittel gegen Wildwuchs2:29
Video von Lars Schmidt2:29

Egal ob es unser Blumenbeet oder das Hofpflaster befällt, Unkraut ist immer lästig. Es gibt viele unterschiedliche Unkrautvernichter zu kaufen, doch leider sind die meisten auf Chemie-Basis und somit weder gut für die Umwelt noch für Menschen und Tiere. Besser ist es deshalb, Unkraut mit natürlichen Hausmitteln zu bekämpfen.

  • Haus und Gartenbesitzer kennen das Problem gut. Überall in den Blumenbeeten und zwischen den Pflastersteinen sprießt das Unkraut aus dem Boden. Es sieht unschön aus und ist lästig, da es immer wieder nachwächst. Viele greifen dadurch zu Unkrautvernichtern (Herbizide), mit denen uns die Industrie mehr als gut versorgt.
  • Da die meisten Unkrautvernichter aus chemischen Inhaltsstoffen bestehen, helfen sie natürlich auch wunderbar gegen den Wildwuchs. Aber gesund ist es nicht, weder für unsere Umwelt noch für alle Lebewesen, die damit in Berührung kommen. Zum Glück gibt es Alternativen zu den Chemiebomben aus dem Fachhandel, versuchen Sie es doch einmal mit Hausmitteln.

Diese Hausmittel können als Unkrautvernichter eingesetzt werden

  • Salz tötet alles Unkraut ab, leider aber auch alle anderen Pflanzen und nützliche Insekten in der Erde. Zudem sorgt es für einen unbrauchbaren Boden (Erde), auf der irgendwann nichts mehr wachsen kann. Dadurch sollte es höchstens in den Steinfugen eingesetzt werden, nicht in Beeten oder großflächigen Rasen- oder Erdflächen. Für eine effektive Mischung geben Sie etwa 500g (ein Päckchen) Salz in 2 Liter Wasser und kochen beides, zum Auflösen der Salzkristalle, auf. Ausgekühlt können Sie es danach in die Fugen gießen.
  • Sie können den Wildwuchs auch mit einem Dampfstrahler zwischen den Steinplatten entfernen. Dabei können Sie auch gleichzeitig die Platten selbst reinigen.
  • Essig ist eher zu empfehlen, auch für Ihre Beete. Den größten Erfolg mit Essig erzielen Sie durch Essigessenz, da es am stärksten ist. Pur angewendet können Sie es in eine Sprühflasche füllen und damit die Unkrautpflanze einsprühen. Seien Sie nur vorsichtig, dass Sie keine anderen Pflanzen oder Blumen treffen, die Sie erhalten möchten. Wenn der gewünschte Effekt nicht nach der ersten Behandlung einsetzt, wiederholen Sie ihn noch einmal.
  • Das bewährteste Hausmittel ist immer noch das Entfernen mit der Hand anstatt Unkrautvernichter zu verwenden. Sie können es aus Blumenbeeten mit der Hand herausziehen und es in Fugen mit einem Fugenkratzer oder einem alten Messer auskratzen.
  • Rindenmulch könnte eine Dauerlösung für Ihr Unkrautproblem in den Beeten sein. Statt ständig Unkrautvernichter einzusetzen, könnten Sie hiermit dafür sorgen, dass sich erst gar kein neuer Wildwuchs bildet. Entfernen Sie das ungebetene Grünzeug mit Ihrem Hausmittel und streuen Sie im Anschluss Rindenmulch (etwa 5-10cm hoch) über die Erde. Es hat nicht nur den Vorteil, dass Unkraut nicht nachwächst, sondern sieht dazu auch noch hübsch aus.
  • Unkrautvernichter muss also nicht immer aus dem Fachhandel stammen, manche Hausmittel tun ihren Zweck genauso und sind kostengünstiger und schonender.

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