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Löcher in der Wand zu machen - so geht's ohne Gips

Löcher in der Wand zu machen - so geht's ohne Gips2:19
Video von Günther Burbach2:19

Beim Renovieren, sprich beim Entfernen der Tapete, kommen oft unschöne Löcher oder Risse in der Wand zum Vorschein. Hierbei kann es sich um Dübellöcher oder einfach nur um porösen Putz handeln. Was Sie machen können, um derartige Schadstellen auszubessern, soll die folgende Anleitung zeigen.

Was Sie benötigen:

  • Spachtelmasse
  • Füllspachtel
  • Bauschaum
  • Spachtel

Löcher im Gipskarton reparieren

  • Ein preiswertes Mittel, mit dem Sie Löcher in einer Wand aus Gipskarton dicht machen können, ist Bauschaum. Damit können Sie Löcher mit einem Durchmesser von bis zu 8 cm ausbessern. Allerdings können Sie diese Methode nur anwenden, wenn sich hinter der Wand keine Dämmung befindet.
  • Entfernen Sie dazu zuerst alle losen Teile im und um das Loch. Sprühen Sie dann eine entsprechende Menge Bauschaum in das Loch und lassen diesen aushärten. Nach dem Aushärten schneiden Sie den Überstand ab und kleben Sie vor dem Tapezieren ein abgerissenes Stück herkömmliches Kopierpapier auf den Bauschaum bis über die Ränder des Loches. Durch das Reißen sind die Ränder später unter der Tapete nicht zu sehen.

So entfernen Sie kleinere Schadstellen in der Wand

  • Früher wurden kleinere Löcher in der Wand oft mit Gips ausgebessert. Inzwischen können Sie diese mit einem speziellen Fertigspachtel aus der Tube wegmachen. Dazu müssen Sie zuerst die Dübellöcher von losem Staub und Putz befreien, am besten mit einem Staubsauger.
  • Bevor Sie das Loch zumachen können, ist es ratsam, die Tube mit dem Fertigspachtel erst einmal gut durchzukneten, um die Spachtelmasse zu mischen. Dann drücken Sie die Spachtelmasse in die Dübellöcher, streichen sie mit einem Spachtel glatt und lassen es gut trocknen.

Größere Schadstellen in der Wand zumachen

  • Wenn Sie größere Flächen in einer Wand eben machen oder glätten wollen, bietet sich ein Füllspachtel an. Beides, den Füllspachtel und den Fertigspachtel können Sie im Baumarkt erwerben. Auch hier müssen Sie die Fläche, die ausgebessert werden soll, von losem Material und Staub befreien. Handelt es sich bei der betreffenden Wand um einen stakt saugenden Untergrund, sollten Sie zuvor eine Grundierung aufbringen.
  • Wie viel Füllspachtel angerührt werden muss, richtet sich nach der Größe der zu behandelnden Fläche. Verwenden Sie nur kaltes, klares Wasser und geben Sie beim Anrühren immer erst das Wasser in der entsprechenden Menge in den Becher und dann erst das Pulver.
  • Für das Verfüllen von Löchern und Rissen sollten Sie den Füllspachtel im Verhältnis von 1,5-2 Teilen Füllspachtel auf 1 Teil Wasser anmischen. Zum Glätten oder Spachteln 2 Teile Spachtelmasse auf 1 Teil Wasser. Halten Sie sich bei dem Mischungsverhältnis der Spachtelmasse immer an die Angaben des jeweiligen Herstellers.

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