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Bohrlöcher schließen - so gelingt's

Bohrlöcher schließen - so gelingt's2:36
Video von Günther Burbach2:36

Sie ziehen um und hängen alle Wandlampen und Regale ab. Doch nachdem Sie die Schrauben und die Dübel entfernt haben, verbleiben hässliche Bohrlöcher in den Wänden. Damit die Wände beim Streichen schön glatt werden, müssen Sie sie schließen. Das geht ganz einfach und schnell.

Was Sie benötigen:

  • Spachtelmasse (Moltifill o.a.)
  • Spachtel
  • Teelöffel
  • kleine Schüssel
  • lauwarmes Wasser

Dass Sie in die Wände bohren mussten, um Regale oder Wandlampen zu befestigen, wird Ihrem Vermieter klar sein. Der Mietvertrag besagt jedoch, dass Sie die Wohnung bei Auszug renovieren müssen. Kleine Löcher, die von Nägeln hinterlassen wurden, werden meist durch einfaches Überstreichen geschlossen. Aber die Bohrlöcher sind zu groß und sie lediglich zu überstreichen, würde nicht genügen. Es bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als die Bohrlöcher vor dem Streichen zu schließen. Das geht schneller und einfacher als Sie denken.

Hässliche Bohrlöcher - das hilft dagegen

  • Um die Bohrlöcher zu schließen, verwenden Sie am besten eine spezielle Spachtelmasse. Vergessen Sie den Trick mit der Zahnpasta bitte, denn die Zahnpasta verliert beim Trocknen Volumen und schrumpft. Das Ergebnis sind Dellen auf der Wand. Egal, mit wie vielen Schichten Zahnpasta sie es versuchen, das Ergebnis ist niemals zufriedenstellend und letzten Endes kann die getrocknete Zahnpasta aus dem Bohrloch fallen.
  • Die Spachtelmasse erhalten Sie im Baumarkt. Sie können wählen zwischen einem Pulver, welches Sie mit Wasser anrühren müssen oder aber einer fertigen Spachtelmasse in der Tube. Bei der fertigen Spachtelmasse müssen Sie darauf achten, dass es keine Holzspachtelmasse ist. Das würde Ihnen nicht helfen. Da das Anrühren sehr einfach ist, und die fertige Spachtelmasse viel mehr kostet, sollten Sie Ihr Budget schonen und lieber zum Pulver greifen.
  • Außerdem benötigen Sie noch einen Spachtel, um die Masse um das Bohrloch herum glatt zu streichen. Sie können einen richtigen Spachtel kaufen. Spachtel bekommen Sie in verschiedenen Breiten und Ausführungen. Für Ihr Vorhaben genügt aber auch ein Plastikschaber. Der Schaber ist nichts anderes als ein kleines, meist rechteckiges Stück Plastik. Fragen Sie den Fachverkäufer danach. Er wird wissen, was Sie meinen.

Nun haben Sie bereits alles, was Sie brauchen, um die Bohrlöcher zu schließen.

Wandlöcher schließen - so geht's

  1. Haben Sie Pulver gekauft, entnehmen Sie mithilfe eines Löffels ein wenig aus der Schachtel und verrühren Sie es in einer Schale mit ein paar Tropfen lauwarmen Wassers. Achten Sie darauf, dass die Spachtelmasse nicht zu dünn wird. Fertige Spachtelmasse müssen Sie nicht anrühren; Sie können Sie direkt mit dem Spachtel von der Tube entnehmen. Die Füllmasse trocknet sehr schnell. Angerührte Masse oder Masse, die Sie aus der Tube entnommen haben, sollten Sie deshalb sofort verarbeiten.
  2. Geben Sie ein wenig Füllmasse auf eine Ecke des Spachtels und drücken Sie so viel wie möglich davon in das Loch. Arbeiten Sie ein wenig mit Ihrem Daumen nach.
  3. Spuren von Spachtelmasse, die um das Loch herum verbleiben oder überstehen, müssen Sie sofort entfernen. Setzen Sie dazu den Spachtel so flach wie möglich auf die Wand und ziehen sie ihn über das Bohrloch.
  4. Ist die Füllmasse durchgetrocknet, sinkt sie möglicherweise ein wenig in das Bohrloch ein. Wiederholen Sie dann unbedingt den Vorgang nochmals und streichen Sie ein wenig Spachtelmasse über die Dellen; sie würden sonst, insbesondere bei schrägem Lichteinfall, sichtbar bleiben.

Nun können Sie mit dem Streichen beginnen. Das Ergebnis wird Sie sicherlich zufriedenstellen, wenn nach der Renovierung nicht mehr sichtbar ist, wo die Löcher einmal waren.

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