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Ist die Kokosmilch schlecht? - So erkennen Sie es

Ist die Kokosmilch schlecht? - So erkennen Sie es1:56
Video von Laura Klemke1:56

Obwohl es Kokosmilch für das Herstellen von Mixgetränken auch in Dosen zu kaufen gibt, ist die frische Version aus der "Originalverpackung" immer noch die beliebteste. Jedoch können Sie hier allerdings auch erst nach der Öffnung der Kokosnuss feststellen, ob diese nicht doch bereits schlecht ist.

Was Sie benötigen:

  • Nagel
  • Schraubendreher
  • Glas
  • Hammer
  • Messer

Die Schüttelprobe kann nicht immer eindeutig bestimmen, ob Kokosmilch bereits schlecht geworden ist

  • Sie werden von der Methode, mit der Sie Kokosnüsse auf Frische testen können, sicherlich schon gehört haben und vielleicht auch schon die eine oder andere Schüttelprobe durchgeführt haben. Auch wenn Sie innerhalb der Kokosnuss die Kokosmilch deutlich hören können, muss dies noch nicht bedeuten, dass dieses Kokoswasser nicht doch schon schlecht geworden ist. Sie haben durch diese Überprüfung lediglich die Gewissheit, dass Sie hier kein ausgetrocknetes Exemplar in Händen halten.
  • Um endgültig in Erfahrung zu bringen, ob die Kokosmilch im Inneren der Kokosnuss vielleicht doch schon schlecht geworden ist, werden Sie diese erst öffnen müssen.

Das Öffnen einer Kokosnuss zur sensorischen Prüfung des Inhalts

  1. Sie werden an einem Ende der Kokosnuss drei dunkle runde Stellen vorfinden. Diese sind weicher als die übrige Schale. Hier sollten Sie mithilfe eines Nagels oder Schraubendrehers mindestens zwei Löcher hineinbohren.
  2. Gießen Sie durch die soeben geschaffenen Öffnungen die Kokosmilch in ein bereitgestelltes Glas.
  3. Legen Sie die geleerte Kokosnuss auf einen harten Untergrund und schlagen Sie, während Sie die Nuss drehen, ringsum kräftig mit der spitzen Seite eines Hammers (Finne) auf die Schale ein, bis diese aufbricht.
  4. Brechen Sie die Schale nun in portionsgerechte Stücke und trennen Sie das Fruchtfleisch unter Zuhilfenahme eines Messers von der Schale.

Nun steht einer eingehenden Untersuchung der Kokosmilch und des Fruchtfleisches nichts mehr im Wege und Sie werden am Ende eindeutig erkennen, ob der Inhalt der Kokosnuss noch genießbar oder bereits schlecht geworden ist.

Merkmale einer verdorbenen Kokosnuss

  • Bereits beim Ausgießen der Kokosmilch haben Sie die Gelegenheit, am Geruch zu erkennen, ob es sich noch lohnt, sich die Mühe zu machen, die Kokosnuss in Stücke zu schlagen. Riecht das Kokoswasser ranzig oder nehmen Sie einen anderen üblen Geruch wahr, so müssen Sie davon ausgehen, dass diese Nuss bereits schlecht geworden ist.
  • Beginnen Sie nun mit der Untersuchung des Fruchtfleisches. Wenn Sie erkennen, dass die braune Haut nicht mehr fest mit dem Fruchtfleisch verbunden ist, müssen Sie bereits davon ausgehen, dass die gesamte Kokosnuss zu entsorgen ist.
  • Finden Sie innerhalb des Kokosmarks Risse vor, so wird hier Kokosmilch durch diese feinen Öffnungen zur Schale vorgedrungen sein, was unvermeidlich zur Schimmelbildung führen wird. Auch hier muss die gesamte Kokosnuss als verdorben angesehen werden, selbst wenn Sie nicht schlecht riecht oder schmeckt.
  • Konnten Sie nichts riechen oder sehen, was darauf schließen lässt, dass die Kokosmilch bereits verdorben ist, bleibt nun noch die Geschmacksprüfung. Probieren Sie eine geringe Menge der Flüssigkeit. Stellen Sie hierbei einen seifigen, öligen oder säuerlichen Geschmack fest, so handelt es sich um bereits verdorbenes Kokoswasser, welches Sie nicht unbedingt herunterschlucken sollten. Je nach Ihrer Konstitution kann verdorbenes Fruchtfleisch oder Flüssigkeit einer schlecht gewordenen Kokosnuss zu erheblichen Magenbeschwerden führen.

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