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An Kokosnuss ist Schimmel außen - das sollten Sie beachten

Beim Öffnen einer Kokosnuss mussten Sie feststellen, dass diese unappetitlich riecht oder sich gar schon Schimmel gebildet hat? Beachten Sie bestimmte Merkmale und Verhaltensweisen der Frucht und wissen sofort, was zu tun ist.

Finger weg von schimmelnden Kokosnüssen!
Finger weg von schimmelnden Kokosnüssen!

Was Sie benötigen:

  • gute Augen
  • ein feines Näschen
  • eine kleine Kostprobe des Fruchtfleisches
  • ein Messer

Steinfrüchte aus den tropischen Küstenregionen

  • Die Kokosnuss gehört zur Familie der Palmen und gedeiht hauptsächlich an tropischen Küsten. Ihre Heimat lässt sich nicht exakt bestimmen, da die Nüsse über die verschiedenen Meeresgebiete schwimmen und sich auf diese Weise weiterverbreiten. Beinahe an allen tropischen Stränden des Meeres lassen sich die beliebten Steinfrüchte heute finden.
  • Sobald deren Erntezeitpunkt gekommen ist, nach rund 6 bis 7 Monaten, wird sie geerntet. Die meiste Milch enthalten frisch geerntete Früchte. Je älter sie werden, desto fester wird das Fruchtfleisch. Mit fortschreitender Reife bildet sich im Inneren der Nuss ein weißer Kern, das sogenannte Kopra. Reift die Frucht zu lange, so wird die sich im Inneren befindliche Milch fest und bekommt einen ungenießbaren, fast gar ranzigen Geschmack.
  • Eine Kokosnuss ist bei einer Temperatur von 0 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 85 bis 90 Prozent in etwa 2 Monate haltbar. Bei einer Lagertemperatur von etwa 3 bis 27 Grad Celsius lässt sie sich hingegen nur knapp 2 Wochen aufbewahren.

Was tun wenn die Kokosnuss Schimmel aufweist?

  • Häufig erkennen Sie schon beim Kauf, ob die Kokosnuss noch frisch ist oder nicht. Bevor Sie sich für eine Frucht entscheiden, sollten Sie diese erst einmal kräftig schütteln. Je mehr Wasser sich in der Nuss befindet, umso frischer ist diese. Sofern sie schon länger im Supermarkt verweilt, wird sie nur noch wenig Milch beinhalten und natürlich auch im Geschmack nicht mehr so frisch sein.
  • Ist sie bereits außen an den „Augen“ mit einem Flaum behaftet, so sollten Sie diese auf keinen Fall mehr kaufen, denn dann wird sie auch nicht mehr genüsslich verzehrt werden können, geschweige denn lange haltbar sein.
  • Wenn Sie aber eine Kokosnuss geöffnet haben und feststellen müssen, dass sich an der Innenseite Schimmel gebildet hat, so kann das mehrere Ursachen haben. Die Südfrucht verdirbt nur, wenn Sie alt ist oder falsch gelagert wurde. Je nachdem, ob sich noch ausreichend Flüssigkeit im Inneren befindet, können Sie abwägen, ob diese noch verzehrt oder lieber entsorgt werden sollte. Schimmel bildet sich gerne zwischen der harten und der weichen Schale der Nuss. Dies kann geschehen, wenn Kokosmilch in die äußere Schicht der Nuss dringt oder durch ungemäßen Transport Risse in der Schale entstehen.
  • Mit einer Kostprobe des weißen Fruchtfleisches können Sie auf Nummer sicher gehen. Schmeckt dieses ranzig und riecht säuerlich, so müssen sie sie in jedem Fall wegwerfen. Ist das weiße Fruchtfleisch schon gelblich, sollte die Frucht ebenfalls sofort entsorgt werden.
  • Im frischen Zustand lässt sich das Fruchtfleisch nur schwer von der Schale trennen. Je älter sie wird, desto leichter können Sie es auslösen. Lässt es sich aber zu leicht auslösen und befindet sich ein Film auf einer der beiden Schalen, so ist die Nuss höchstwahrscheinlich schon ungenießbar.

Um das Verschimmeln zu vermeiden, ist die tropische Frucht innerhalb von 2 bis 3 Tagen zu verzehren und in jedem Fall dunkel und trocken bei 0 Grad Celsius zu lagern.  

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