Was Sie benötigen:
  • weite Schuhe
  • Tapeverband
  • Kühlbeutel

Passiert ist es bestimmt jedem schon: Man hat es eilig und keine Schuhe an, und schon stößt man mit dem Zeh gegen das Bett oder eine Kommode. Ein gebrochener Zeh ist hier keine Seltenheit. Was kann man aber dann tun? In der Regel wird ein Zeh, wenn der Bruch direkt am Zehengelenk ist, nicht gegipst - das wäre zu aufwendig, weil man dazu den kompletten Unterschenkel gipsen müssten.

So wird ein gebrochener Zeh behandelt

    Dass der Zeh gebrochen ist, merken Sie auch alleine. Er wird dick, blau und er schmerzt, meist können Sie ihn auch nicht mehr bewegen. 

      1. Natürlich sollten Sie einen Arzt aufsuchen und ein Röntgenbild machen lassen. So sieht man gleich, um welche Art Bruch es sich handelt und ob man einen Gipsverband braucht oder nicht.
      2. In der Regel heilt ein gebrochener Zeh von alleine. Was er dringend braucht, ist Ruhe - Sie sollten also nach Möglichkeit nicht viel tun und das Bein ruhigstellen.
      3. Gegen die Schwellung können Sie einen Kühlbeutel auf den Fuß legen - damit die Schwellung zurückgeht, lagern Sie den betroffenen Fuß hoch.
      4. Verkleben Sie den Zeh mit einem Tapeverband. So ist er stabilisiert und kann sich nicht bewegen. Das ist auch nötig, damit der Bruch sauber zusammenwachsen kann.
      5. Tragen Sie weite oder offene Schuhe. Abgesehen davon, dass Sie in enge Schuhe nicht reinkommen und diese auch furchtbar schmerzen würden, sollte der Zeh nicht auch noch eingequetscht werden. Lassen Sie ihm im Schuh genügend Raum, so, dass er auch nicht schmerzt.
      6. Natürlich dürfen Sie laufen - das sollen Sie sogar, sonst haben Sie ein Thromboserisiko. Versuchen Sie aber, den Fuß nicht zu sehr zu belasten und laufen Sie nicht zu lange.

      Was Sie auch tun: Versuchen Sie, den Fuß zu entlasten - ein gebrochener Zeh ist nämlich äußerst schmerzhaft.

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