Ficus benjamini umtopfen- so geht´s

Der Ficus sollte regelmäßig umgetopft werden. Der Ficus sollte regelmäßig umgetopft werden.
Die Birkenfeige, oder auch den Ficus benjamini genannt, sollte man, wenn der Topf zu klein für das attraktive Gewächs geworden ist, umtopfen. Den Wechsel des Behältnisses sollte man richtig vornehmen, damit der Artverwandte des Gummibaums keinen Schaden nimmt.
Dirk Markendorf
28.12.2011 Dirk Markendorf
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
  • Pflanztopf mit Drainage
  • Übertopf
  • Pflanzgranulat (Ton) oder humusreiche Erde
  • Wasser
  • hellen Standort
  • humusreiches Erdsubstrat
  • Tonscherben/Tongranulat
  • Sprühflasche

Ficus benjamini - Standort und allgemeine Pflege

Damit der Ficus bejamini schnell und kräftig gedeiht, sollte man die Bedürfnisse und den optimalen Standort der vielblättrigen Pflanze kennen, sodass diese innerhalb weniger Jahre die Zimmerdecke erreichen kann oder als Solitär prachtvoll Ecken und Wände bereichern kann.

  • Der Ficus benjamini benötigt sehr viel Licht, um kräftig wachsen zu können, sodass dieser auch an einen sehr sonnigen Standort am Südfenster verbracht werden kann - dieses ohne Gefahr, dass die Blätter durch die Sonneneinstrahlung verbrannt werden.
  • Die grün-weiß panaschierte Variante des Ficus benötigt, da weniger Chlorophyll in den Blättern vorhanden ist, in jedem Falle den direkten Kontakt zur Sonne, sodass diese im Wachstum nicht stagniert. Beide Varianten vertragen somit einen sehr hellen Platz, um dort ihr sehr gutes Höhen- und Breitenwachstum zu entfalten.
  • Da der Ficus benjamini in beiden Varianten bei guter Pflege sehr schnell wächst, sollten Sie die Pflanzen regelmäßig umtopfen, vor allem, wenn sich bereits Wurzeln an die Oberfläche drängen, ein Anzeichen, dass der Topf zu klein geworden ist.
  • Gießen Sie den Ficus benjamini im Sommer reichlich, ohne dass dieser im überschüssigen Gießwasser stehen bleibt, denn dieses kann Wurzelfäulnis und Absterben der Wurzeln hervorrufen. Lassen Sie nach dem Gießen die oberste Schicht der Erde leicht antrocknen, damit der Ficus danach wiederum gegossen werden kann.
  • Düngen Sie mit herkömmlichem Pflanzendünger für Grünpflanzen (Stäbchen/Stäbchen) die Pflanze, um Nährstoffmängel zu kompensieren.
  • Sie können jederzeit zur Vermehrung einen verholzten Ast abschneiden, um diesen im Wasserglas an einem warmen, hellen Standort wurzeln zu lassen und somit einen neuen Ficus benjamini zu ziehen, den Sie anschließend wieder in ein Pflanzgefäß umtopfen können.

Die Birkenfeige richtig umtopfen

Wenn der Topf Ihres Ficus benjamini zu klein geworden ist und die Pflanze stagniert, sollten Sie diese umtopfen, damit diese weiterhin gut wachsen kann. Zum Umtopfen bietet sich der Frühling oder Sommer an, sodass in der Vegetationsphase die Wurzeln noch im neuen Topf anwachsen können.

  1. Lassen Sie den Ficus benjamini, bevor Sie diesen umtopfen, im Wurzelbereich antrocknen. Häufig wachsen feinste Wurzeln an den Rändern des Topfes an, sodass das Umtopfen bei feuchter Erde sich schwieriger gestaltet.
  2. Wenn Sie den Ficus benjamini in einem Plastikuntertopf gehalten haben, knautschen Sie von außen den Topf komplett mit den Händen ein, sodass sich damit Erde und Wurzelballen vom Topf lösen und Sie im Anschluss den Ficus nur noch aus dem Topf heben müssen. In diesem Schritt verbleibt der für das Umtopfen so vorbereitete und vom Topf gelöste Ficus benjamini noch im Topf.
  3. Bereiten Sie das größere Pflanzgefäß (mit Drainage/Abzugsloch für Gießwasser) vor, indem Sie Tonscherben oder Tongranulat in den Topf füllen, bis ca. 2 cm des Topfbodens bedeckt sind.
  4. Danach befüllen Sie den Topf mit humusreicher Erde, und zwar so, dass, wenn der Ficus benjamini darin steht, der Wurzelballen etwas tiefer liegt, als der Topfrand hoch ist.
  5. Stellen Sie nun den Ficus benjamini in den Topf, fixieren diesen gerade und befüllen die freien Seiten im oder gegen den Uhrzeigersinn mit humusreicher Erde. Korrigieren Sie den Stand immer wieder, sodass die Birkenfeige geradesteht.
  6. Wenn die Seiten nun aufgefüllt sind, sollten Sie den Wurzelballen von oben ebenfalls mit der Erde bedecken und diese dann insgesamt an den Seiten und oben andrücken, sodass keine Luftlöcher in der Erde entstehen. Nötigenfalls füllen Sie nochmals etwas Erde nach.
  7. Gießen Sie danach den Ficus benjamini so lange, bis unten das Wasser sich im Übertopf oder der Auffangschale sammelt, und schütten dieses weg, damit keine Fäulnis entsteht.
  8. Verbringen Sie den Ficus benjamini nach dem Umtopfen an einen hellen/sonnigen Standort ohne Zugluft, sodass dieser dort gut akklimatisieren und wachsen kann.

Sie können den Ficus nach einigen Monaten düngen, sodass dieser noch besser und schneller wächst. Zum Einkürzen können Sie sowohl die seitlichen Äste abschneiden, um das Höhenwachstum zu fördern, kürzen Sie hingegen die oberen Triebe, wird Ihr Ficus benjamini seitlich ausladender und buschiger wachsen. Somit haben Sie die Möglichkeit, die Wuchsform sehr genau selbst zu bestimmen. Spühen Sie zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit die Pflanze häufiger ein, um Spinnmilben zu vermeiden.

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