Was Sie benötigen:
  • Wasser
  • Seife
  • Handwaschpaste
  • Terpentin bzw. Nitroverdünnung
  • Butter bzw. Öl

Es sind Kostengründe, die viele Menschen dazu verleiten, die Patronen ihres Druckers selbst nachzufüllen. Die entsprechenden Kits gibt es im Schreibwarenhandel und überall dort, wo man auch die Originaltinte erwerben kann. Enthalten sind die Farben, eine Spritze zum Befüllen und Handschuhe zum Schutz der Hände vor Tintenflecken. Vielen erscheinen die Handschuhe unpraktisch, doch Flecken von Druckerfarbe sind sehr hartnäckig.

  • Druckerfarbe lässt sich nicht so einfach von den Händen entfernen wie beispielsweise Wandfarbe. Das Waschen mit Wasser und Seife hat bei eingetrockneten Flecken im Prinzip keinen Effekt. Denn die Farbe dringt tief in die Haut ein. Nur ganz frische Spritzer lassen sich noch einfach abspülen.
  • In handelsüblicher Handwaschpaste sind Schleifsubstanzen enthalten. Die Haut wird wie mit feinem Sandpapier abgeschliffen, so lassen sich die noch frischen Rückstände der Druckertinte am leichtesten entfernen. Genauso wirkt übrigens auch Scheuermilch, wie sie in beinahe jedem Haushalt vorhanden ist.
  • Nitroverdünnung oder Terpentin lösen die Tintenflecken auf chemischer Basis. Waschen Sie Ihre Hände besonders gründlich, wenn Sie sie mit einem solchen Mittel gereinigt haben, damit die Wirkung nicht weiter fortschreitet. Terpentin-Ersatz hat in der Regel keine Wirkung. 
  • Als Hausmittel hat sich die Reinigung mit Öl bzw. Butter bewährt. Reiben Sie Ihre Hände gut mit Butter ein und lassen Sie sie einige Zeit einwirken. Beim nun folgenden Händewaschen sollte sich ein Großteil der Farbe lösen.
  • Übrigens: Nach ungefähr einer Woche hat sich die Farbe von selbst komplett herausgewaschen.  
  • Verwenden Sie vorbeugend unbedingt die Handschuhe, die dem Nachfüll-Kit beigelegt wurden. Sind keine vorhanden, greifen Sie auf Ihren eigenen Bestand zurück. Das Nachfüllen erfolgt nie ohne Spritzer und mit Handschuhen sind Ihre Hände effektiv geschützt.