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Zahlen in Prozent umrechnen - so wird's gemacht

Zahlen in Prozent umrechnen - so wird's gemacht2:46
Video von Galina Schlundt2:46

Zahlen in Prozent umrechnen - wie könnte das gemeint sein? Wahrscheinlich ist zu einem Grundwert eine weitere "Zahl" gegeben und man soll berechnen, wie viel Prozent das sind. Hier wird erklärt, wie es geht.

Was Sie benötigen:

  • Zeit und Geduld
  • sowie evtl. Taschenrechner

Prozente - das sollten Sie wissen

  • Keine Angst vor Prozenten, denn das bekannte %-Zeichen ist eigentlich nur eine Abkürzung für einen Anteil oder ein Verhältnis.
  • So bedeutet zum Beispiel 5 % lediglich, dass man 5 Stück von 100 nehmen soll. Die Abkürzung 5 % steht also für 5/100 oder als Dezimalzahl 0,05.
  • Mit anderen Worten: Alle Prozentangaben sind immer ein Zahlenverhältnis, das im einfachsten Fall auf einen Wert von 100 bezogen ist.

Zahlen in Prozent umrechnen - so gehen Sie vor

Dieser einfache Fall, dass sich die Prozentangabe auf 100 Stück bezieht, liegt jedoch nicht immer vor. So ist die Grundmenge, für die Sie die Prozente berechnen sollen, prinzipiell beliebig. Ein Beispiel soll das erläutern:

  • Aus einer Grundmenge von beispielsweise 65 Glühbirnen sind 12 Glühbirnen defekt. Sie sollen nun ausgehend von der Zahl "12" berechnen, wie viel Prozent der Grundmenge defekt sind.
  • 12 können Sie jedoch leicht in Prozent umrechnen, wenn Sie sich erinnern, dass es sich bei den Prozenten immer um ein Verhältnis handelt.
  • Sie bilden also aus den beiden Zahlen das Verhältnis 12/65 und berechnen (Auf TR einfach teilen) = 0,18. Diesem Verhältnis entsprechen 18 %. Wenn Sie an dieser Stelle mit dem Umrechnen Schwierigkeiten haben sollen, dann nehmen Sie das berechnete Verhältnis einfach mit "100" mal. 
  • Bei dieser Glühbirnenlieferung müssen Sie also mit 18 defekten auf 100 gelieferte Glühbirnen rechnen. 

Prozente ermöglichen Vergleiche - ein durchgerechnetes Beispiel

Aber warum sind Prozentangaben eigentlich so wichtig? Das folgende Beispiel soll dies zeigen, denn bei Vergleichen müssen einfach die unterschiedlichen Grundmengen berücksichtigt werden.

  • Angenommen der Hersteller prüft eine zweite Charge Glühbirnen, nimmt jedoch diesmal eine größere Menge, zum Beispiel 1250 Glühbirnen. Davon sind jetzt 180 Glühbirnen defekt.
  • Auf den ersten Blick erscheint die zweite Charge schlechter, es sind einfach mehr Glühbirnen als beim ersten Mal defekt. Aber: Die Grundmenge ist natürlich auch viel größer als beim ersten Mal.
  • In diesem Fall hilft es, ebenfalls zu berechnen, wie viel Prozent eigentlich defekt sind.
  • Sie berechnen wieder das Verhältnis 180/1250 = 0,144 = 14,4 %. Wider Erwarten ist also die zweite Charge Glühbirnen doch besser, denn Sie enthält auf 100 Glühbirnen ja nur (etwas mehr als) 14 defekte.

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