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XP schneller machen - einfache Tricks zur Windows-Optimierung

XP schneller machen - einfache Tricks zur Windows-Optimierung2:29
Video von Bruno Franke2:29

Falls Sie Windows XP schneller machen wollen, benötigen Sie keine teuren Optimierungsprogramme. Mit einfachen Bordmitteln können Sie schon eine Beschleunigung des Systems erreichen.

Windows XP ist ein Betriebssystem, das Sie auch ohne großartige Computerkenntnisse konfigurieren können. Deshalb ist es auch möglich, Windows XP mit geringem Aufwand schneller zu machen. Dafür benötigen Sie noch nicht einmal eine teure Tuning-Software.

So machen Sie Windows XP schneller

  1. Als ersten Schritt sollten Sie alle überflüssigen Programme deinstallieren. Dazu wählen Sie in der Systemsteuerung die Rubrik Software. In einer Liste werden dann alle auf Ihrem Computer installierten Anwendungen angezeigt. Falls darin Programme sind, die Sie nicht mehr benötigen, wählen Sie diese aus und klicken auf Deinstallieren.
  2. Im nächsten Schritt sollten Sie dann eine Datenträgerbereinigung durchführen. Dazu klicken Sie im Arbeitsplatz mit der rechten Maustaste auf ein Laufwerk und wählen Eigenschaften im Kontextmenü. In dem sich öffnenden Fenster wählen Sie Bereinigen. Daraufhin werden alle unnötigen Dateien aufgelistet. Sie brauchen den Vorgang dann nur noch mit einem Mausklick bestätigen und die überflüssigen Daten werden entfernt.
  3. Danach sollten Sie unbedingt eine Defragmentierung der Festplatten durchführen. Dazu wählen Sie im Starmenü den Eintrag Wartung.  Dort haben Sie dann die Möglichkeit, das Defragmentierungsprogramm zu starten. Die Defragmentierung nimmt einige Zeit in Anspruch, doch dafür werden die Daten später schneller gefunden.
  4. Eine weitere Möglichkeit, XP schneller zu machen, ist die Optimierung der sogenannten Auslagerungsdatei. Die Auslagerungsdatei dient dazu, Dateien aus dem Arbeitsspeicher auf einen Bereich der Festplatte auszulagern. Standardmäßig wird die Auslagerungsdatei von XP je nach Bedarf in der Größe verändert. Die Größe variiert zwischen dem 1,5 fachen und dem dreifachen der Arbeitsspeicherkapazität. Diese permanente Anpassung erfordert hohe Systemressourcen. Deshalb macht es Sinn, eine feste Größe der Auslagerungsdatei einzustellen.
  5. Dazu wählen Sie die Eigenschaften im Arbeitsplatz, klicken dann auf erweitert und wählen das Register Systemleistung. Darin klicken Sie auf Virtueller Arbeitsspeicher ändern. In dem Eingabefeld geben Sie dann die gewünschte Größe ein. Der virtuelle Arbeitsspeicher sollte etwa die doppelte Größe des realen Arbeitsspeichers aufweisen. Ihre Eingabe bestätigen Sie dann mit einem Klick auf die Schaltfläche Übernehmen.

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