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Wasser in den Ohren - so bekommen Sie es wieder raus

Wer kennt das nicht: Beim dem Duschen, Baden, Haarewaschen oder Schwimmen ist Wasser in die Ohren gelaufen und will einfach nicht mehr heraus. Die Folge: unangenehmes Knacken, ein lästiger Druck und ein taubes Gefühl. Meist läuft das Wasser nach kurzer Zeit von selbst wieder heraus. Will es jedoch partout nicht ablaufen, so gibt es einiges, was man tun kann.

Wasser in den Ohren - so bekommen Sie es wieder raus
Video von Heike Kadereit

Was Sie benötigen:

  • evtl. Kosmetiktuch
  • evtl. Föhn
  • evtl. Rotlichtlampe

So bekommen Sie das Wasser aus dem Gehörgang

  • Eine der einfachsten Methoden ist folgende: Legen Sie den Kopf auf die Seite, sodass das betroffene Ohr nach unten zeigt. Ziehen Sie leicht am Ohrläppchen und schütteln dabei den Kopf etwas. Wenn Sie möchten, können Sie dabei auch auf einem Bein hüpfen. In vielen Fällen ist das schon ausreichend. Will das Wasser immer noch nicht abfließen, können Sie zusätzlich noch einige Male vorsichtig auf den sogenannten Tragus drücken (das ist der Knorpelvorsprung am Eingang des Gehörgangs).
  • Eine weitere Methode: Halten Sie das betroffene Ohr unter den Wasserhahn und  lassen so viel lauwarmes Wasser ins Ohr fließen, bis es komplett vollgelaufen ist. Dann drehen Sie den Kopf um und lassen das ganze Wasser wieder herauslaufen.
  • Vielleicht hilft Ihnen aber auch ein Druckausgleich: Dabei halten Sie sich die Nase zu und "pusten". Dadurch kann das Wasser aus dem Ohr gedrückt werden.
  • Wenn immer noch Wasserreste im Ohr sind, kann man Folgendes versuchen: Ziehen Sie die Ohrmuschel mit einer Hand nach oben und hinten. Trocknen Sie nun das Ohr mit einem Föhn. Stellen Sie diesen dabei jedoch unbedingt auf die leichteste Stufe ein und halten Sie den Föhn nicht zu nahe an das Ohr. 
  • Auf keinen Fall sollte man versuchen, das Wasser im Ohr mit einem Wattestäbchen zu entfernen. Denn damit läuft man Gefahr, dass man das Wasser noch tiefer in den Gehörgang drückt oder im schlimmsten Fall sogar das Trommelfell verletzt.
  • Bei sehr hartnäckigen Wasserrückständen können Sie stattdessen Folgendes versuchen: Rollen Sie ein weiches Kosmetiktuch zusammen und versuchen Sie, das Wasser vorsichtig mit dem Zipfel aufzusaugen. Im Gegensatz zu Wattestäbchen kann hierdurch das Trommelfell nicht verletzt werden, da das Tuch weich und flexibel ist.
  • Wer eine Rotlichtlampe zu Hause hat, kann auch versuchen, das Ohr mit Wärme zu bestrahlen. 

Wann zum Hals-Nasen-Ohren-Arzt?

  • Sollte trotz aller Bemühungen das dumpfe Gefühl nicht verschwunden sein, empfiehlt sich ein Besuch beim HNO-Arzt. Es kann dann nämlich sein, dass durch das Wasser Ohrenschmalzreste aufgequollen sind, die das Ohr verstopfen. Diese kann der Arzt schmerzfrei entfernen.
  • Damit sollten Sie allerdings nicht zu lange warten. Häufig befinden sich in Schwimmbädern oder Seen Keime im Wasser, die sich durch die Köperwärme stark vermehren und so eine Mittelohrentzündung auslösen können.

So beugen Sie Wasser in den Ohren vor

Am besten ist es, erst gar kein Wasser ins Ohr zu lassen. Oft kann es schon helfen, sich beim Duschen die Hand vors Ohr zu halten oder beim Schwimmen eine Bademütze zu tragen. Passionierte Schwimmer können sich auch individuelle Ohrenstöpsel vom Hörakustiker anfertigen lassen.

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