Was Sie benötigen:
  • Fachliteratur zum Thema Vogelkunde
  • eine gute Beobachtungsgabe
  • Vergleichsmaterial (Bildmaterial)

Vogeleier erkennen - hilfreiche Literatur zur Vogelkunde

Die Bestimmung von Vogeleiern kann für Sie als Laie anfänglich etwas schwierig sein: Denn oft scheint es, als träfe hierbei das Sprichwort "Ein Ei gleicht dem anderen" zu. Die Vogelkunde, auch unter dem wissenschaftlichen Begriff Ornithologie bekannt, lehrt jedoch: Kein Vogelei gleicht dem anderen. Bestimmen Sie mithilfe geeigneter Fachliteratur Ihre entdeckten Vogeleier.

  • In gut sortierten Buchläden oder Bibliotheken finden Sie hilfreiche Literatur zur Thematik der Bestimmung von Vogeleiern. Achten Sie bei Ihrer Buchauswahl neben einer ausführlichen Beschreibung der Vogel-, Nest- und Eierarten auch auf eine gute Bebilderung eben dieser. 
  • Die beiden Buchtitel "Vogelnester - nach Farbfotos erkannt" aus der Reihe "Sauers Naturführer" von Frieder Sauer und "Jungvögel, Eier und Nester der Vögel Europas, Nordafrikas und des Mittleren Ostens" von Colin Harrison, Peter Castell und Heinrich Hoerschelmann bieten Neulingen auf dem Gebiet der Vogelkunde einen hilfreichen Einstieg.

Hinweis: Nehmen Sie die Vogeleier für Ihre Bestimmung niemals aus ihren Nestern heraus. Machen Sie stattdessen einige Fotos von den Vogeleiern und nutzen Sie Ihr Bildmaterial für Ihre Bestimmungsversuche.

Merkmale für die Bestimmung von Vogelnestern

Die Nestbauart eines Vogels kann neben den Merkmalen eines Vogeleis ein wichtiges Kriterium für dessen Bestimmung sein.

  • Vogeleier können Sie anhand von verschiedenen Merkmalen wie etwa ihrer Größe, ihrem Gewicht, der Eifärbung oder Musterung ihrer Schale erkennen. Einige Vogeleier weisen derart typische Merkmale auf, sodass Sie diese schnell bestimmen können.
  • Hierzu zählen beispielsweise die Vogeleier des Gartenrotschwanzes; diese können Sie anhand ihrer tiefblauen Eifärbung erkennen.
  • Eine auffällige Tupfmusterung in Form kleiner, roter Flecken und Punkte weist hingegen die helle Schale der Vogeleier der Kohlmeise auf. Sind Sie unsicher, um welche Vogelart es sich handelt, ist es ratsam, mehrere Merkmale zu vergleichen. 
  • Oft können Ihnen die Bauart und der Standort des Nestes zusätzliche Informationen zur Bestimmung der jeweiligen Vogeleierart liefern. Denn der Standort für den Nestbau ist zum Beispiel genetisch bedingt; so bauen Finken ihre Nester beispielsweise immer auf Bäumen. 
  • Ebenso unterscheidet sich die Nestart von Vogel zu Vogel. Der Zaunkönig benutzt für seinen Nestbau beispielsweise Halme und Blätter. Auffällig ist hierbei auch der seitliche Nesteingang, den Sie ebenso bei den Nestern der Beutel- und Schwanzmeise beobachten können.