Legen Sie den Tapeverband richtig an

Sowohl zur Behandlung als auch vorbeugend kann man einen Tapeverband anlegen, oftmals wird diese Technik bei Sportlern angewandt. Das betroffene Gelenk wird dabei durch das Tape stabilisiert und unterstützt, Verletzungen durch Instabilität von Muskeln oder Bändern werden verhindert.

    1. Für die Anlage eines klassischen Tapeverbandes benötigen Sie unelastisches Pflastertape, dieses gibt es von zahlreichen Herstellern zu beziehen, über die Apotheke oder auch im Internet. Je nach Gelenk und Tapeverband benötigen Sie eventuell verschiedene Breiten von Tape.
    2. Um unerwünschte Hautreaktionen zu vermeiden, sollten Sie vor Anlage des ersten Tapeverbandes testen, ob Sie auf das Tape eventuell allergisch reagieren und einen kleinen Tapestreifen aufkleben.
    3. Damit der Tapeverband gut haftet, muss die Hautfläche frei von Schweiß sein, auch Rückstände von Creme können die Haltbarkeit negativ beeinflussen.
    4. Um die Haut zu schützen können Sie eine Schicht Unterzugtape anlegen, bevor Sie mit dem Anlegen des stabilisierenden Tapeverband beginnen.
    5. Messen Sie vorab die benötigte Länge der Tapestreifen ab und schneiden diese zurecht, so klappt das Anlegen ganz leicht.
    6. Es werden jeweils zwei Ankerstreifen angelegt, die zur Haftung der Tapezügel gedacht sind, diese Anker werden über und unter dem zu stabilisierenden Gelenk angelegt.
    7. Mit den Tapezügeln wird der Bandverlauf nachempfunden, diese werden durch Fixierstreifen die zirkulär angebracht werden, gesichert.
    8. Zum Abschluss bringen Sie die Verschalungsstreifen an, die den Tapeverband  zusätzlich sichern.

    Während des Anlegens sollten Sie das Gelenk möglichst stabil halten, damit der Tapeverband fest anliegt.

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