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Wie Sie Finger richtig tapen - Anleitung

Wie Sie Finger richtig tapen - Anleitung1:06
Video von Bianca Koring1:06

Besonders bei Volleyballern sieht man die weißen Tapes an den Fingern sehr häufig. Zwei Finger, die nebeneinander liegen, werden mit Klebestreifen aneinandergehalten. Die Finger werden so vor Verletzungen geschützt. Mit einer einfachen Anleitung fürs Tapen können Sie Ihre Finger ebenfalls versorgen.

Was Sie benötigen:

  • Tape

Achtsamkeit beim Tapen

  • Bevor Sie sich dazu entschließen, diese Anleitung fürs Tapen zu befolgen, sollten Sie sicher sein, dass Ihr Finger nicht ernsthaft verletzt ist.
  • Von außen kann man einen Knochenbruch nur schlecht erkennen. Die Symptome sind im Zweifelsfall genauso wie bei einer Prellung. Würden Sie aber einen Knochenbruch tapen und dann Ihren Bruch weiterhin belasten, könnte sich die Verletzung verschlimmern.
  • Lassen Sie daher immer erst einen Arzt einen Blick auf Ihren Finger werfen und gehen Sie gegebenenfalls zum Röntgen. Wird dort ein Bruch ausgeschlossen, können Sie das betroffene Gelenk dann tapen.
  • Wenn Sie häufiger, zum Beispiel durch Sport, in Situationen kommen, in denen Sie Hände und Zehen durch Klebebänder schützen möchten, können Sie sich eine professionelle Anleitung von einem Sportarzt oder Physiotherapeuten zeigen lassen.

Anleitung fürs Anbringen des Klebestreifens

  • Sie erhalten in der Apotheke Klebestreifen in verschiedenen Breiten. Für Ihre Finger nehmen Sie eher schmale Streifen, da Sie diese besser um die Gelenke binden können.
  • Ideal sind natürlich spezielle Klebestreifen, die für diesen Zweck hergestellt werden. Handelt es sich aber um einen Notfall und Sie haben keine Tapes zur Hand, hilft Leukoplast, Tesafilm oder ein Seidenband, um Ihre Finger vorübergehend zu stützen. Allerdings sollten Sie dann eine Schere zur Hand haben, um den Verband wieder entfernen zu können.
  • Die Finger 2 bis 5, also Zeigefinger bis kleiner Finger, können Sie problemlos tapen. Der Daumen lässt sich aber nicht so einfach behandeln. Da Sie hier den Klebestreifen anders positionieren müssen, sollte dies jemand übernehmen, der sich damit auskennt.
  • Um die anderen Finger zu tapen, nehmen Sie etwas Mullkompresse und legen es zwischen den betroffenen Finger und den daneben liegenden, der als Stütze dienen soll. Durch die Kompresse oder ein weiches Taschentuch verhindern Sie Druckstellen, die durch die aneinander reibenden Gelenke entstehen können.
  • Bedenken Sie bei der Anleitung, dass Sie die Tapes nicht zu eng kleben, da Sie sonst die Blutzufuhr behindern können. Außerdem muss es locker genug anliegen, sodass Sie immer noch Ihren Finger leicht bewegen können.
  • Das Tape übernimmt nicht die Funktion eines Gips, sondern eher eines stützenden aber flexiblen Schutzverbandes.
  • Da das Tape nach der Anleitung relativ einfach anzulegen ist, sollten Sie Ihre Finger dann, wenn keine Gefahr mehr vor Stößen oder Schlägen besteht, von dem Verband befreien. Dies ist zum Beispiel nachts der Fall. Ihre Haut kann so frei atmen und eventuelle Druckstellen werden vermieden.
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