Seiten sperren, um Missbrauch zu verhindern

Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Jedoch fallen gerade Heranwachsende oft auf zwielichtige Angebote herein. Hier ist eine umfassende Aufklärung nötig und das Sperren von gefährdenden Seiten in Firefox durch Sie als Eltern und durch die Schulen ist dringend erforderlich.

  • Zwei Themengebiete fallen in diesem Hinblick besonders ins Auge. Gerade Jugendliche fallen schnell auf zwielichtige Geschäfte herein. Da Sie oftmals die aufgerufenen Angebote gar nicht oder nur halbherzig durchlesen, stolpern sie schnell über ein vermeintlich kostenloses Angebot in eine Vertragsfalle. Testen Sie hier mit Ihren Sprösslingen zusammen, welche Downloads wirklich kostenlos sind.
  • Frei und relativ problemlos erreichbar sind im Internet auch pornografische sowie verbotene und volksverhetzende Angebote. Hier sollten Sie unbedingt durch Regeln und Filter vorsorgen und weitestgehend verhindern, dass Ihre Kinder auf solche Seiten gelangen können.
  • Firefox selbst hat zwar in seinen Einstellungen Sicherheitsregeln, jedoch beziehen diese sich allein auf das Speichern oder Freigeben von Informationen bzw. Inhalten auf Ihrer Festplatte und das Anlegen von Cookies. Für ein effektives Sperren von bestimmten Internetseiten ist hier ein Add-on nötig.

In Firefox bestimmte Inhalte blockieren

  1. Öffnen Sie Firefox und navigieren Sie auf die Add-on-Seite von Mozilla. Hier finden Sie das Add-on namens "ProCon Latte Content Filter". Dieses downloaden beziehungsweise installieren Sie sich bitte jetzt.
  2. Am Ende werden Sie aufgefordert, Firefox neu zu starten. Nachdem Sie das getan haben, finden Sie unter Extras den Eintrag "ProCon Latte Content Filter Preferences" Klicken Sie diesen einmal an und es öffnet sich das Einstellungsfenster des Add-ons.
  3. Im Menü "General" definieren Sie mit "Set Password" zuerst Ihr persönliches Passwort. Nur damit wird später ein Ändern der Einstellungen möglich sein. Danach setzen Sie vor allen Einträge ein Häkchen. Damit sind alle Filter und Regeln aktiv.
  4. In den folgenden Menüs (von links nach rechts) legen Sie jeweils bestimmte Wörter oder Wortgruppen fest, definieren Sie Seiten und Wörter, die aufgerufen werden dürfen und erstellen eine Liste von Schimpfwörtern, die in Seitennamen und Metatags nicht auftauchen dürfen.

Immer wenn im Seitennamen oder den Metatags einer Seite nun diese Namen und Worte auftauchen, wird Firefox diese Seiten sperren. Das Fenster bekommt einen weißen Hintergrund und es erscheint die Meldung: "This Page is unavailable to policy restrictions"