Die Ursache schwitzender Fenster

  • Auch wenn die Vermutung nahe liegt: Wenn Sie schwitzende Fensterscheiben haben, liegt das in den seltensten Fällen daran, dass Feuchtigkeit von außen in die Wohnung dringt und sich an den Scheiben absetzt.
  • Vielmehr ist es meist, die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung, die die schwitzenden Fensterscheiben verursacht, da die Feuchtigkeit aus der Luft an der Scheibe kondensiert. 
  • Besonders wenn die Luft direkt an den Fenstern nicht ausreichend beheizt wird und/oder das Fenster schlecht Isoliert ist, kühlt die Luft am Fenster ab und kann nicht mehr so viel Feuchtigkeit aufnehmen.
  • Die Problematik wird verschärft, wenn der Feuchtigkeitsgehalt der Luft nicht von alleine dadurch geregelt wird, dass wie in vielen Altbauten durch Türritzen und Fugen ein ständiger Luftaustausch stattfindet.

Richtiges Lüften im Winter

  • Um schwitzende Fenster im Winter in den Griff zu bekommen, ist es auch und gerade in Neubauten entscheidend, für ein geregeltes Gleichgewicht zwischen Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit zu sorgen.
  • Empfehlenswert ist es, mehrmals am Tag, alle Fenster der Wohnung für etwa fünf Minuten ganz zu öffnen.
  • Auf diese Weise kann ein vollständiger Luftaustausch stattfinden, ohne dass die Zimmer gänzlich auskühlen.
  • In der frischen Luft von draußen befindet sich weniger Feuchtigkeit, weshalb dann auch das Schwitzen der Fenster ein Ende haben sollte.
  • Das kurzzeitige aber vollständige Öffnen der Fenster ist vor allem im Winter viel effektiver, als die Fenster über Stunden gekippt zu haben. Letzeres führt nur dazu, dass man "für draußen" heizt, während die Feuchtigkeit größtenteils in der Wohnung bleibt.
  • Achten Sie darauf, immer möglichst einander gegenüberliegende Fenster zu öffnen, da der Letzteres so am schnellsten stattfinden kann.