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Notenprogramm - Freeware richtig nutzen

Notenprogramm - Freeware richtig nutzen2:14
Video von Benjamin Elting2:14

Wenn Sie ein gutes Notationsprogramm suchen, das Sie nichts kostet, also als Freeware zum Download verfügbar ist, dann haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Es gibt ganz einfache, abgespeckte Notenprogramme, die für den Anfänger durchaus ausreichend sind, außerdem Testversionen der "großen" bekannten Programme - und es gibt eine Freeware, die in Umfang und Leistungsfähigkeit mit den "Großen" inzwischen mithalten kann und deshalb besonders empfehlenswert ist.

Sie haben Ideen für Musikstücke und Songs, verfügen über Notenkenntnisse, aber haben keine Lust aufs Komponieren "per Hand"? Jedoch arbeiten Sie (noch?) nicht professionell als Komponist und möchten daher lieber erst mal kein oder nur wenig Geld für ein Computerprogramm ausgeben, das Ihnen die Arbeit abnimmt? Dann schauen Sie sich im Internet doch nach Freeware-Notenprogrammen um.

Was für Notenprogramme es als Freeware gibt

  • Ganz einfache Notenprogramme wie zum Beispiel Forte Free bieten beschränkte, aber für den Anfänger oftmals ausreichende Möglichkeiten für die ersten Kompositionsversuche. Layout, Anzahl der Notenzeilen, Zeichen, Aktionen und Vorlagen sind beschränkt, meist ist kein Midi-export möglich - Sie verfügen mit einem solchen Programm also wirklich nur über Basisfunktionen.
  • Besser sind da schon die angebotenen Testversionen die großen Notenprogramme (Finale, Sibelius, Capella...), aber es gibt auch unbekanntere Notationsprogramme als Free-, Shareware oder Testversionen, die Sie sich unter Berücksichtigung Ihrer speziellen Bedürfnisse ruhig mal ansehen und miteinander vergleichen sollten. Sie unterscheiden sich oft nur in Details, aber genau das macht ein gutes oder nicht so gutes Gefühl im Handling ja oft aus.
  • Wenn Sie sich für eine Testversion eines Notenprogramms entschieden haben, können Sie es meist mit allen verfügbaren Funktionen einen Monat lang ausgiebig testen, bevor Sie sich zum Kauf entschließen oder nicht. Die Vollversionen der großen, umfangreichen Notationsprogramme sind allerdings zumeist recht teuer.
  • Deshalb sollten Sie - vielleicht parallel zu einer Testversion - unbedingt eines tun: Probieren Sie das freie Notenprogramm "MuseScore" aus. MuseScore ist ein grafisches Notensatzprogramm für Windows, Mac (und Linux !) , bietet dieselben Funktionen wie die berühmten "Geschwister" (Konzept am ehesten vergleichbar mit Sibelius) und kostet nichts, sondern ist Freeware.
  • "MuseScore" ist ein Open-Source-Projekt. 2003 von Werner Schweer als Hobby begonnen, gibt es inzwischen über 150 Mitwirkende, die ständig an der Vervollkommnung ihres Notenprogramms arbeiten. Der Erfolg (über eine Million Downloads) gibt ihnen Recht.
  • Ob Sie Noten per Tastatur, Mouse oder Keyboard eingeben möchten, das alles kann dieses Programm. Ihre Noten können sowohl grafisch dargestellt (beliebige Anzahl von Notenzeilen, bis zu vier Stimmen pro Zeile) als auch als Midi exportiert werden. Fast alle Arten von Zeichen aus der sehr umfangreichen Symbol-Bibliothek können eingegeben werden, durch das einfache Hinzufügen von Instrumenten können Sie ganz leicht Partituren setzen etc.

Das Ausprobieren von MuseScore sollten Sie bei Ihrer Suche nach einem Freeware-Notenprogramm wirklich nicht versäumen. Wie gesagt, die konkreten kleinen Details sind es oft, die einem ein bestimmtes Programm angenehm machen oder auch nicht - und bevor Sie ein teures Programm erwerben, testen Sie vorher besser alles, was Sie nichts kostet. Viel Erfolg also bei Ihren ersten Kompositionen, die Sie nicht mehr per Hand notieren müssen!

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