So gelingt das Mischungsverhältnis von Beton

  • Beton für Decken oder statisch bedeutsame Bauteile sollten Sie lieber den Profis überlassen und keinesfalls im Alleingang versuchen herzustellen.
  • Beton für einfachere Fundamente, beispielsweise in Streifenform, müssen Sie erdig feucht in der Betonmischmaschine anmischen und in Lagen in die Verschalung einfüllen oder -gießen. Des Weiteren müssen Sie die einzelnen Lagen verdichten.
  • Mit weniger Wasser in der Mischung erhält man eine höhere Festigkeit.
  • Eine Faustregel für den einfachen Standard sind in etwa zehn Schaufeln Kies, dazu sieben Kilogramm Zement und 4 Liter Wasser.
  • Im Betonwerk können Sie die exakten Werte automatisch anmischen lassen. Wenn Sie jedoch selbst Ihren Beton mischen, fehlen Ihnen in der Regel wichtige Angaben wie die Körnungsziffer, die die Korngröße der Gesteinsmischung misst.
  • Wenn Sie selber nach dem geeigneten Mischungsverhältnis suchen, werden Sie leicht feststellen, dass erst durch ausreichend langes Mischen eine dem Mischungsverhältnis entsprechende und möglichst homogene Mischung entsteht. Falls Sie nicht lang genug mischen, stellen sich Schwindmaße ein, die auch auf überschüssiges Wasser zurückzuführen sind.
  • Ein Geheimtipp für verflüssigende Zusätze wäre das Hinzufügen von Spülmittel, das ja bekanntlich die Oberflächenspannung des Wassers senkt und es dadurch, wie man sagt, „weicher“ macht. Im Fachhandel erhältliche Verflüssiger sind allerdings universeller einsetzbar.