Was Sie benötigen:
  • evtl. Magnesium oder andere Mineralstoffe
  • isotonische Getränke
  • evtl. Schüßler-Salz Nr. 7

Ursachen für einen Muskelkrampf

Um einem Muskelkrampf wirksam vorzubeugen, ist es wichtig, die häufigsten Auslöser zu kennen.

  • Als eine Hauptursache bei häufig wiederkehrenden Muskelkrämpfen gilt Nährstoffmangel. Dabei wird als typische Ursache immer wieder der Magnesiummangel ins Feld geführt. Daher sollte man darauf achten, mit der Nahrung ausreichend Magnesium zu sich zu nehmen. Dies ist v.a. im Getreide und grünem Gemüse vorhanden. Zusätzlich kann man auch auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen. Grundsätzlich sollte man täglich etwa 300-350 mg Magnesium zu sich nehmen. Wer häufig unter Muskelkrämpfen leidet, sollte seinen Mineralstoffhaushalt durch eine Blutuntersuchung kontrollieren lassen.
  • Aber nicht immer ist Magnesiummangel die Ursache von Muskelkrämpfen. Auch andere Nährstoffe, wie beispielsweise Kalzium, Kalium oder Natriumchlorid, können - etwa bedingt durch starkes Schwitzen - fehlen. Darum empfiehlt es sich - neben einer ausgewogenen Ernährung - auch auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Gerade bei heißen Temperaturen im Sommer oder bei körperlicher Betätigung ist der Flüssigkeitsbedarf erhöht. Wenn Sie Sport treiben, sollten Sie pro Stunde etwa 500 bis 1000 ml zusätzliche Flüssigkeitszufuhr einkalkulieren. Besonders zu empfehlen sind hierbei isotonische Getränke, da damit auch gleichzeitig der Mineralstoffhaushalt ausgeglichen wird.
  • Daneben haben sich auch Schüßler-Salze als wirksam erwiesen. Gute Erfahrungen wurden hier mit dem Salz Nr. 7 (Magnesium phosphoricum; D6 oder D12) gemacht. Nehmen Sie zur Vorbeugung 3- bis 6-mal täglich 1 - 2 Tabletten ein. Im Akutfall können Sie die Dosis entsprechend steigern.
  • Doch nicht immer ist ein Nährstoffmangel schuld am Muskelkrampf. Auch mentaler Stress, nicht ausreichendes Aufwärmen vor dem Sport oder Infektionen müssen als Ursache in Betracht gezogen werden. Sogar falsch oder zu eng sitzende Schuhe oder Strümpfe können zu Muskelkrämpfen führen, da dadurch Fehlstellungen im Bewegungsapparat resultieren können.

Dehnungsübungen bei Beschwerden im Oberschenkel

Ist akut ein Muskelkrampf aufgetreten, kann man mit Dehnungsübungen in Gegenrichtung des Krampfes Abhilfe verschaffen. Versuchen Sie dabei, die Spannung für mindestens 5 bis 10 Sekunden zu halten. Grundsätzlich kann der Oberschenkelkrampf entweder die Vorder- oder Rückseite betreffen.

  • Ist von dem Muskelkrampf die Vorderseite betroffen, empfiehlt es sich wie folgt vorzugehen: Ziehen Sie im Stehen oder Liegen das betroffene Bein so nah wie möglich an den Po heran.
  • Bei einem Muskelkrampf auf der Oberschenkelrückseite umfassen Sie die Zehen und versuchen dann, das Bein so weit wie möglich durchzustrecken.

Oberschenkelkrampf: Dann sollten Sie zum Arzt

  • Es können aber auch bestimmte Medikamente zu Krämpfen führen. Sprechen Sie daher - vor allem, wenn Krämpfe nach der Einnahme von neuen Medikamenten auftreten - mit Ihrem Arzt über Ihre Beschwerden.
  • Nicht zuletzt sollte darauf hingewiesen werden, dass auch verschiedene Grunderkrankungen Muskelkrämpfe auslösen können, die unbedingt ärztlich abgeklärt werden sollten. U.a. sind hier Durchblutungsstörungen, ein zu hoher Blutzucker oder bestimmte neurologische Krankheiten, z.B. Restless Legs, zu nennen. Bei lang andauernden oder immer wieder auftretenden Muskelkrämpfen, sollten Sie einen Arzt zurate ziehen.
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