Das können Sie gegen Wadenkrämpfe in der Nacht tun
Kennen Sie das auch? Sie schlafen nachts seelenruhig, sind in die Welt der Träume eingetaucht und werden plötzlich von einem heftigen Schmerz in der Wade geweckt. Dann gehören Sie zu den 40 Prozent der Deutschen, die hin und wieder von Wadenkrämpfen geplagt werden. Vor allem nachts sind diese Krämpfe besonders lästig, weil sie den Schlafrhythmus ganz schön durcheinander bringen können. Akute Wadenkrämpfe in der Nacht können jedoch sehr schnell gelindert werden.
- 02.09.2010 Sarina Scholl
- Wadenkrämpfe treten häufig nachts auf und können unterschiedliche Ursachen haben. Meist ist eine Überbelastung der Wadenmuskulatur der Fall. Häufen sich allerdings die Wadenkrämpfe ohne erkennbaren Grund, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Denn dann können andere Krankheiten und Störungen der Auslöser für die Wadenkrämpfe sein, die schnellstmöglich behandelt werden müssen.
- Wenn Sie in der Nacht von einem Wadenkrampf überrascht werden, setzen Sie sich auf und umfassen mit ihrer Hand die Zehen des betroffenen Beines. Strecken Sie das Bein vorsichtig durch und ziehen Sie ihre Zehen dabei in Richtung Bauch. Halten Sie diese Position so lange, bis der Wadenkrampf nachlässt.
- Alternativ dazu können Sie auch aufstehen und ein paar Schritte gehen. Treten Sie dabei fest auf den Boden auf. Manchmal hilft eine Massage der Wadenmuskulatur. Eine warme Dusche wirkt entspannend und kann den Wadenkrampf lösen.
- Besser ist es natürlich, wenn es erst gar nicht zu einem Wadenkrampf kommen kann. Hierfür können Sie einiges zur Vorbeugung tun.
- Bewegen Sie sich regelmäßig und treiben Sie Sport. Dies kräftigt die Muskulatur und mindert die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem Wadenkrampf kommt. Achten Sie nicht nur beim Sport auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
- Legen Sie Ihre Beine öfters mal hoch. Dies fördert die Durchblutung, was neben Wadenkrämpfen auch Krampfadern vorbeugen kann.
- Wadenkrämpfe können Sie vorbeugen, wenn Sie sich ausgewogen und ballaststoffreich ernähren. Greifen Sie bei der Wahl der Lebensmittel häufig auf Produkte mit viel Magnesium zurück. Dies können zum Beispiel Vollkornprodukte, Haferflocken oder Nüsse sein.
- Rauchen und Alkohol erhöht das Risiko eines Wadenkrampfes. Hören Sie am besten mit dem Rauchen auf und genießen Sie den Alkohol nur in geringen Mengen.
