Klingelschilder selber machen

Klingelschilder sind wie Visitenkarten Klingelschilder sind wie Visitenkarten
In jedem Bau und Heimwerkermarkt gibt es heute Klingelschilder zu kaufen. Die Auswahl ist riesig. Viel persönlicher hingegen ist ein selbstgemachtes Klingelschild. Es gibt einen Hinweis darauf, wer sich hinter der Eingangstür befindet. Besucher können durch Klingelschilder aufmerksam oder abgeschreckt werden. Wie jeder weiß: Der erste Eindruck zählt.
Günther Burbach
27.08.2010 Günther Burbach
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
  • Bohrmaschine + Stichsäge
  • 6mm Schrauben und Dübel
  • 2mm Bohrer
  • Schraubendreher
  • Kupferblech
  • Hammer und Körner
  • Popnietenzange und Popnieten
  • Filzschreiber

Ein Klingelschild kann aus  3mm starkem Kupferblech gefertigt werden. Die Größe des zu verwendenen Kupferbleches richtet sich nach der Schriftgröße sowie der Menge der Buchstaben Ihres Namens. Es wird davon ausgegangen, dass ein Türschild mit Mindestmaßen von  150 x 300 mm gebaut werden soll. Dieses Schild soll an der Außenwand befestigt werden.

Zuschneiden des Klingelschildes

  • Erst einmal wird der Name mit Filzschreiber auf das Kupferblech übertragen. Wichtig ist, dass groß genug geschrieben wurde. Die einzelnen Buchstaben müssen etwas Abstand zu einander haben.
  • Die Form des Türschildes bleibt dem Erbauer überlassen, vom schlichtem Rechteck bis zur Wölkchenform ist alles möglich. Nachdem die Form aufgezeichnet wurde, wird diese jetzt mit der Stichsäge ausgeschnitten. Aber Vorsicht: nicht ohne Handschuhe und Schutzbrille schneiden! Das Blech sollte eingespannt sein mit einer Schraubzwinge oder in einem Schraubstock. Das geeignete Sägeblatt können Sie sich aus dem Baumarkt besorgen. Nach dem Ausschneiden entgraten Sie die Schnittkanten mit einer Feile.

Das selbstgemachte Klingelschild gestalten

  • Die einzelnen Buchstaben werden markiert. Setzen Sie alle 5mm eine Markierung, erst einmal mit dem Stift. Die Schrift sollte so groß sein, dass einige Markierungen an jedem Buchstaben vorhanden sind. Auch die Aufteilung spielt eine Rolle, lieber etwas größer und dafür mehr Platz als zu gedrängt.
  • Jetzt werden mit dem Hammer und Körner die Markierungen angekörnt. Dafür wird der Körner auf eine Markierung gesetzt und leicht mit dem Hammer auf den Körner gehauen.
  • Die Körnerpunkte werden nun mit der Bohrmaschine und einem 2mm dünnen Bohrer durchbohrt. In die entstandenen Löcher setzen wir Popnieten und vernieten diese mit der Popnietenzange. Es sollte vorher schon geklärt worden sein, wie die Nieten nach dem Zugriff der Popnietenzange aussehen. Es gibt sehr schöne unterschiedliche Formen und Farben.
  • Zum Schluss müssen nur noch zwei Löcher 6mm durch die Platte gebohrt werden. Diese Löcher werden auch an der Wand angezeichnet und gebohrt, zwei Dübel rein und das Schild kann mit Schrauben an der Wand befestigt werden.
Diese Anleitung
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