Ein normales Hühnerei sollte gekühlt ungefähr 21 Tage lang haltbar sein, ungekühlt mindestens vier Tage. Im Supermarkt werden Eier allerdings ungekühlt aufbewahrt. Daher sollten Sie beim Zubereiten von Eierspeisen und Cremes mit rohen Eiern kein Risiko eingehen und ausschließlich frisch gekaufte Eier verwenden. Wollen Sie die Eier garen, können Sie durch folgende Methoden feststellen, ob die Eier noch gut sind:

Das Ei untertauchen - eine schnelle Methode

  • Ein rohes Ei, das noch gut ist, hat eine intakte Schale und nur eine kleine Luftkammer in sich. Daher gibt es die Methode, das rohe Ei in ein Gefäß mit Wasser zu geben. Sinkt es auf den Grund und bleibt unten liegen, ist es noch frisch, da sich die Luftblase innerhalb der Eierschale noch nicht vergrößert hat und der Wasseranteil des Eiweißes noch nicht verdunstet ist.
  • Der Gedanke dahinter ist, dass wo Luft eindringt, auch Keime wie Salmonellen eindringen. Ein nicht mehr frisches Ei steigt an die Wasseroberfläche, da Luft leichter ist als Wasser. Auch sich beim Zerfallsprozess des Eis bildender Schwefelwasserstoff lässt das Ei in die Höhe steigen.

Andere Wege herauszufinden, ob ein rohes Ei gut ist

  • Sie können auch herausfinden, ob Ihr rohes Ei noch gut ist, indem Sie es aufschlagen. Das Ei sollte auf keinen Fall riechen. Denn dann haben sich Schwefelwasserstoffe gebildet, ein Anzeichen für die beginnende Zersetzung des Eis.
  • Auch wenn sich das Eiweiß flüssig wie Wasser in den Teller oder die Schale ergießt und nicht als kompakte Masse fest um das Eigelb herum bleibt, ist das Ei nicht mehr genießbar.
  • Haben Sie das Ei bereits gekocht, dann schneiden Sie es der Länge nach auf. Ist der Eidotter in der Mitte, dann handelt es sich auf jeden Fall um ein frisches Ei, da sich bei länger lagernden Eiern die Dotterblase an den Rand des Eis verlagert.