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Hund sabbert plötzlich stark - so schließen Sie Zahnprobleme aus

Hund sabbert plötzlich stark - so schließen Sie Zahnprobleme aus3:08
Video von Heike Funke3:08

Sabbert der Hund plötzlich stark, dann kann es sein, dass das Tier etwas an den Zähnen oder am Zahnfleisch hat. Mit einer gründlichen Kontrolle können Sie Schäden an den Zähnen oder Löcher gut erkennen, und können dann richtig reagieren.

Schauen Sie sich ganz in Ruhe die Zähne von Ihrem Hund an und vermeiden Sie, eventuell verletzte Stellen zu berühren.

Verletzungen am Zahnfleisch, wenn der Hund plötzlich stark sabbert

  • Wenn Ihr Hund plötzlich stark sabbert, dann hat das Tier vielleicht eine Verletzung oder eine kleine Entzündung am Zahnfleisch. Diese sorgt für ein fremdes Gefühl und dafür, dass der Hund viel mehr als sonst sabbert.
  • Um zu kontrollieren, ob mit dem Zahnfleisch alles in Ordnung ist, müssen Sie Ihrem Hund ins Maul schauen. Dazu greifen Sie mit einer Hand über den Fang und nehmen den Unterkiefer in die andere Hand. Jetzt können Sie sein Maul öffnen und das Zahnfleisch kontrollieren.
  • Schauen Sie sich zuerst die hinteren Bereiche an den Seiten an, und achten Sie ganz besonders auf Rötungen oder Schwellungen direkt über dem Zahnhals. Haben Sie die hinteren Bereiche kontrolliert, dann schauen Sie nun an den vorderen Zähnen, ob sich das Tier dort vielleicht eine Verletzung zugezogen hat, und deswegen plötzlich stark sabbert.
  • Ist auf den ersten Blick nichts zu erkennen und das Zahnfleisch hat eine gesunde rosa Farbe, dann können Sie nun die Zähne des Hundes bzw. die Zahnzwischenräume kontrollieren. Oft hat der Hund nämlich nur etwas zwischen den Zähnen stecken, und sabbert deswegen plötzlich.

Fremdkörper zwischen den Zähnen als Auslöser

  • Fassen Sie mit einer Hand locker unter den Fang und fahren Sie dann mit dem Zeigefinger der anderen Hand an den Zähnen von Ihrem Hund entlang. Beginnen Sie dabei wieder an einer Seite und schieben Sie den Finger vorsichtig an den Lefzen vorbei in das Maul hinein.
  • Dort sollten Sie, ohne Hindernisse zu spüren, vom einen zum nächsten Zahn fahren können. Spüren Sie einen ungewohnten Widerstand, dann öffnen Sie dem Hund noch mal das Maul, und schauen Sie an der betroffenen Stelle nach.
  • Fremdkörper, die sich zwischen den vorderen Zähnen festgesetzt haben, können Sie in der Regel leicht erkennen, und auch gut mit einer Pinzette entfernen. Ziehen Sie den Fremdkörper immer heraus, und versuchen Sie nie, ihn nach hinten durchzuschieben. Der Hund könnte diesen Fremdkörper verschlucken und sich dann weitere Verletzungen zuziehen.

Kaputte Zähne als möglicher Grund

  • Nicht nur beim Menschen, sondern auch beim Hund verursachen kaputte Zähne und Entzündungen einen üblen Geruch. Deswegen sollten Sie zusätzlich den Atem von Ihrem Haustier kontrollieren. Riecht dieser leicht süßlich, oder etwas verbrannt, dann könnte Ihr Tier tatsächlich einen faulen Zahn oder eine Entzündung haben.
  • Schauen Sie sich alle Zähne gut an und achten Sie ganz besonders auf die Kauflächen der Backenzähne. Hier setzt sich oft Zahnstein ab, der dann zu Löchern in den Zähnen führt. Bekommt der Hund an diesen Stellen Schmerzen, dann sabbert er plötzlich sehr stark.
  • Viele Hunde versuchen dann, mit der Pfote an diese Stelle zu gelangen, und kratzen sich entweder auffallend viel direkt am Maul, oder versuchen sich die ganze Pfote ins Maul zu schieben. Beobachten Sie, ob der Hund wie gewohnt frisst, oder, ob er beim Kauen eventuell bestimmte Bereiche meidet.

Falls das Tier auch nicht mehr richtig trinkt, dann sollten Sie zur Sicherheit einen Tierarzt aufsuchen, der das Gebiss mit speziellen Instrumenten untersuchen kann.

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