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Unruhe beim Hund - so können Sie den Hund wieder beruhigen

Unruhe beim Hund kann verschiedene Ursachen haben, die sich unterschiedlich stark bei Ihrem Haustier auswirken. Die Tiere haben ein sehr feines Gespür für bevorstehende Ereignisse und sind deswegen auch oft sehr unruhig.

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Oft ist Unsicherheit der Auslöser für Unruhe.
Oft ist Unsicherheit der Auslöser für Unruhe.

Was Sie benötigen:

  • Zeit
  • Geduld
  • Aufmerksamkeit
  • positive Bestärkung
  • Tierpsychologe
  • Tiertrainer

Sie können Ihrem Hund die Unruhe und somit auch seine innere Unruhe nehmen, indem Sie für das Tier da sind und ihm Sicherheit und Geborgenheit vermitteln, ohne ihn dabei zu bedauern.

Wo die Unruhe beim Hund herkommt

  • Unruhe beim Hund kann durch viele verschiedene Faktoren ausgelöst werden. Zum einen merkt Ihr Hund ganz genau, wenn Sie selbst nervös und unruhig sind, zum anderen haben die Tiere ein sehr feines Gespür für bevorstehende Ereignisse.
  • Zieht zum Beispiel ein Gewitter auf, dann können Sie oft schon lange davor sehen, dass Ihr Hund nervös und unruhig wird. Die Tiere merken instinktiv, dass etwas ganz Besonderes ansteht, und können dann auch die Unruhe nicht mehr verbergen.
  • Natürlich kann es auch sein, dass Ihr Hund krank wird oder einfach nur mal ganz dringend sein Geschäft erledigen muss und deswegen so unruhig wird. Wenn Sie dem Tier genügend Aufmerksamkeit schenken, dann werden Sie schnell erkennen, wo die Unruhe beim Hund herkommt.

So können Sie den Hund beruhigen

  • Zuerst ist es ganz wichtig, dass Sie dem Hund Nähe und Geborgenheit geben. Zeigen Sie dem Tier, dass Sie bei ihm sind, und reden Sie beruhigend auf Ihren Hund ein. Wenn Sie erkennen, wodurch die Unruhe ausgelöst wird, dann können Sie auch dementsprechend handeln.
  • Verdunkelt sich der Himmel, weil ein Gewitter aufzieht, dann versuchen Sie, den Hund durch ein kleines Spiel abzulenken. Schließen Sie die Fenster, damit das Tier die Geräusche durch den Donner nicht so stark wahrnimmt, und lassen Sie den Hund jetzt auf keinen Fall alleine.
  • Damit sich Ihr Hund aber nicht noch mehr in seine Unruhe hineinsteigert, dürfen Sie das Tier auf keinen Fall bedauern. Die Angst und somit auch die Unruhe können Sie dem Tier nehmen, indem Sie ihm die Situation etwas schmackhaft machen. Tun Sie bei jedem Donner und bei jedem Blitz so, als würden Sie sich ganz doll freuen. Ihr Hund wird dieses Verhalten sicherlich kennen und benutzen Sie zusätzlich bekannte Worte wie "fein" oder "toll", die Ihr Hund mit etwas Positivem verbinden kann.

Unsicherheit als Auslöser für die Unruhe

  • Oft kommt die Unruhe beim Hund auch dann durch, wenn das Tier sehr unsicher ist und in bestimmten Situationen nicht weiß, wie es sich verhalten soll. Dies kann dann passieren, wenn Ihr Hund sich nicht auf seinen eigenen Instinkt verlassen kann oder wenn das Tier nicht richtig sozialisiert worden ist.
  • In diesem Fall ist es wichtig, dass sich das Tier ein bisschen von Ihnen abnabeln kann und lernt, selbstständiger zu werden. Hierbei kann Ihnen ein Hundepsychologe helfen oder ein guter Tiertrainer, der direkt zu Ihnen nach Hause kommt und nicht nur mit dem Hund, sondern auch mit Ihnen viel üben und auch viel reden wird.

Bedauern Sie den Hund auf keinen Fall, wenn bei dem Tier die Unruhe wieder durchkommt, sondern versuchen Sie Ihren Hund zu bestärken und zeigen Sie dem Tier, dass es keine Angst haben muss.

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