Was Sie benötigen:
  • Farben
  • Pinsel
  • Leinwand
  • Malblock
  • Bleistift

Es gibt viele gemalte Vögel - angefangen von der Möwe, dem Sperling bis hin zu Adler oder Kolibri. Während sich diese Vögel optisch stark unterscheiden, unterliegen sie doch alle einem gewissen Formzwang.

Gemalte Formen auf Papier

Wenn Sie nicht zu den absoluten zeichnerischen Naturtalenten gehören, werden Sie wohl hier und da auch schon einmal beim Malen auf diverse Hilfsmittel gesetzt haben. Doch gibt es immer verschiedene Wege, die nach Rom führen.

  • Versuchen Sie zuerst einmal die Form eines Vogels auf Papier nachzuempfinden. Fangen Sie dabei mit dem ovalen Körper, der lang gezogenen Rückenlinie bis zum Schwanz und den Füßen an. Anschließend folgt die meist rundliche Kopfform. Gehen Sie beim Zeichnen nicht so sehr ins Detail. Wichtig sind nur vorerst die Grundformen.
  • Die Flügel gestalten sich für viele Maler als schwierig, besonders wenn es sich um gemalte Vögel im Flug handelt. Dennoch unterliegen auch die Flügel der Welt der Formen.
  • Nehmen Sie sich möglichst viele Bildvorlagen und setzen diese nur auf die Grundform bezogen auf Ihr Papier. Im Notfall schneiden Sie die Vögel aus anderen Bildern aus und übertragen via Pauschprinzip die ersten Formen.
  • Beherrschen Sie die Grundformen des Vogels, nehmen Sie sich Ihr spezielles Motiv vor, welches Sie auf Leinwand bringen wollen. Zeichnen Sie es möglichst einfach, aber sauber auf Papier. Überlegen Sie sich, von wo aus der Lichteinfluss kommen soll, welche Farben das Bild aufweisen sollte usw.

Vögel mit dem Pinsel malen

  1. Nach dem Üben geht es richtig los. Am besten Sie legen sich alles gut zurecht, bevor Sie starten. Dazu gehört auch eine Lösung zum Saubermachen der Pinsel und ein Schmiertuch für mögliche verfehlte Pinselstriche.
  2. Fangen Sie am besten wieder mit dem Körper an. Für den Anfang eignen sich sitzende Vögel auf einem Ast. Der Körper hat eine ovale, fast rhombusartige Form. Der Rücken verläuft in einer Linie mit dem Schwanz. Malen Sie am besten nur mit einem leichten Pastellton. Später können Sie alles nachziehen.
  3. Setzen Sie nun auf den Körper den rundlichen Kopf. Dieser sollte auch in einer Linie, evtl. etwas abweichend, mit der Rückenlinie sein. Meist läuft die Kopfform nach vorn zum Schnabel hin spitz zu. Halten Sie sich aber noch nicht mit Details auf, Die kommen später.
  4. Jetzt setzen Sie Ihren Vogel auf den Ast, indem Sie am unteren Bauchteil zwei kleine Füße formen. Vorerst sind hier auch Gelenke mit jeweils drei Krallen ausreichend. Der Ast sollte nicht zu gerade durch das Bild wandern. Am besten eignen sich schräge Winkel.
  5. Setzen Sie nun die Flügel auf den Körper. Meist verlaufen die Flügel parallel zur Bauchlinie und enden auf der Rückenlinie am Schwanz. Die großen Federn können schon leicht angedeutet werden.
  6. Sind Sie zufrieden? Ist die Grundform gelungen? Vergleichen Sie diese intensiv und ändern Sie sie ggf. ab. Dann starten Sie mit den Details. Am besten beginnen Sie nun am Kopf.
  7. Die Augen sind tiefschwarz, spiegeln allerdings einen Lichtschimmer wieder. Diesen können Sie mit einem weißen Punkt andeuten. Meist sind die Augen auch mit einem Ring umgeben. Zudem ist der Schnabel sehr wichtig. Er sollte vorerst nur in zwei Farbbereiche aufgeteilt werden. Die anderen Nuancen kommen später. 
  8. Das Zwei- bzw. Dreifarbprinzip hat sich gut bewährt. Verwenden Sie also für Ihren gesamten Vogel vorerst die zwei Hauptfarben. Das können beispielsweise Ocker und Beige oder ein Grasgrün sowie Kaminrot sein.
  9. Langsam kommt der Vogel zum Vorschein. Nun können Sie mit einem Fächerpinsel leichte Wellen für die Federn einarbeiten. Sie können natürlich auch mit anderen Pinseln die Federn malen. 
  10. Ganz zum Schluss können Sie mit einem dünnen Pinsel und einem Schwarzton feine Linien nachzeichnen, die für den Vogel bezeichnend sind. Das kann der Kreis um die Augen sein, oder es sind die speziellen Linien der Schwanzfedern.
  11. Um Ihre gemalten Vögel richtig in Szene zu setzen, bietet es sich an, den Hintergrund der Leinwand relativ einfach bzw. verschwommen zu lassen. So bleibt der Fokus auf dem Hauptmotiv.