Infos zum Bundespolizei-Virus

  • Der Bundespolizei-Virus ist momentan stark im Umlauf. Dieser Virus ist streng genommen ein Trojaner, welcher sein Unwesen auf verschiedenen Computern treibt und den Nutzer auffordert, 100 Euro zu zahlen.
  • Ganz wichtig ist, dass Sie keinesfalls die geforderten 100 Euro bezahlen. Dieser Virus ist natürlich nicht von der Bundespolizei, vielmehr stecken Kriminelle hinter der Meldung, welche sich ein wenig Geld dazu verdienen möchten.
  • Bleiben Sie ganz ruhig, denn Ihre Daten sind nicht verloren und Ihr Rechner muss auch nicht für viel Geld repariert werden.

Ohne 100 Euro zu zahlen den Virus loswerden

  1. Bevor Sie Ihren Computer starten, sollten alle Internetverbindungen gekappt werden. Ziehen Sie das Netzwerkkabel heraus oder deaktivieren Sie Ihren Router.
  2. Wenn Sie den Rechner starten, können Sie durch Drücken der F8 Taste im Sekundentakt eine Startoption auswählen. Wählen Sie die Option "Abgesicherter Modus mit Eingabeaufforderung".
  3. Nun erscheint eine Eingabeaufforderung auf dem Bildschirm, in die Sie den Befehl "regedit" eingeben und mit der Enter-Taste bestätigen. 
  4. Es öffnet sich nun ein weiteres Fenster, nämlich die Windows-Registry. Klicken Sie sich durch die verschiedenen Ordner, bis Sie beim Ziel HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon angelangt sind.
  5. Im Winlogon Ordner sind einige Schlüssel gespeichert. Klicken Sie den Schlüssel "Shell" an. Hier wird Ihnen der Pfad des Bundespolizei-Virus angezeigt. Die Datei heißt meistens "jashla.exe" oder "mahmud.exe". Notieren Sie sich diesen Pfad.
  6. Löschen Sie den Pfad, der in "Shell" gespeichert ist und ersetzen Sie ihn durch "explorer.exe". Dadurch wird das Starten des Bundespolizei-Virus verhindert.
  7. Um den Virus endgültig von der Festplatte zu löschen, geben Sie in die Eingabeaufforderung "explorer.exe" ein. Folgen Sie nun dem Pfad, den Sie sich notiert haben und löschen Sie die schädliche Datei.
  8. Starten Sie nun den Rechner neu und führen Sie einen Virenscan durch. Außerdem sollten Sie darüber nachdenken, eine andere Sicherheitssoftware zu verwenden.