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Autobatterie mit einem Ladegerät aufladen - so geht's

Autobatterie mit einem Ladegerät aufladen - so geht´s1:49
Video von Bruno Franke1:49

Gerade wollten Sie mal wieder mit Ihrem Auto wegfahren und nun ist die Autobatterie leer? Vielleicht haben Sie ja irgendwo einen "falschen" Stromabnehmer, denn Ihre Autobatterie war noch nicht sehr alt. Aber Sie können Ihre Batterie mit einem passenden Ladegerät aufladen. Wie das genau geht, erfahren Sie hier.

Was Sie benötigen:

  • 1 Gleichstromladegerät
  • 1 leere Autobatterie
  • bei Bedarf destilliertes Wasser

Eine Autobatterie mit einem Batterielader füllen

  • Als elektrische Energiequelle wird Ihre Autobatterie für elektrische Abnehmer in Ihrem Auto benötigt (Licht, Radio usw.). Verfügt aber Ihre Autobatterie über zu wenig Ladekapazität, müssen Sie sie entweder austauschen oder aufladen.
  • Bei jedem Startvorgang wird Ihre Batterie stark beansprucht. Ladeströme bis zu 1000 Ampere werden dann sofort fällig. Deshalb sollten Sie darauf achten, dass bei einem Startvorgang mit Ihrem Auto alle überflüssigen elektrischen Stromabnehmer ausgeschaltet sind. Das kann beispielsweise sein: Der Scheibenwischer, den Sie vergessen haben auszuschalten oder Sie haben vielleicht das Fahrtlicht schon vor dem Start eingeschaltet und daneben läuft auch gleich noch der Radio mit an?
  • Auch in der kalten Jahreszeit ist es besonders erforderlich, dass ausreichend Leistungspotenzial bei geringen Außentemperaturen vorhanden ist, deshalb besitzen Autobatterien einen sehr geringen Innenwiderstand. Bei Starterbatterien kennt man drei verschiedene Batteriearten: Die Gelbatterie: Hier ist ein Elektrolyt in einer Gelmasse enthalten. Als Zweites wäre hier die Flüssigbatterie zu nennen - hier ist ein Elektrolyt flüssig in der Batterie enthalten. Zu guter Letzt kennt man dann noch die Vliesbatterie, hier ist ein Elektrolyt in einer Glasfasermatte enthalten. Alle drei Batteriearten funktionieren nach dem gleichen elektrochemischen Prinzip, jedoch ist die Gel- und Vliesbatterie auslaufsicher, da ja hier die Elektrolyte in Gel oder Glasfaser gelagert sind. Anders als die Flüssigbatterie gelten diese als wartungsfrei, sind jedoch etwas teuerer.
  • Sollte es nun dazu gekommen sein, dass Ihre Starterbatterie entladen wurde, gibt es mehrere Möglichkeiten, diese wieder funktionsfähig zu machen. Sie könnten beispielsweise mit einem Starterkabel und einem hilfreichen Autofahrer mit laufendem Auto versuchen, Ihre Autobatterie zu überbrücken. Eine weitere Methode wäre dann das Laden mit einem Ladegerät, wie nachfolgend beschrieben, oder das Überbrücken mit einer Energiestation. Diese Geräte sind handlich und mobil und verfügen über eine eigene Stromversorgung.

Ihre Energiestation im Auto mit einem Ladegerät laden

  1. Vor dem Ausbau sollten Sie sich alles, was sie benötigen, herrichten und auch der Ladevorgang sollte in einem gut belüfteten Raum stattfinden.
  2. Klemmen Sie die Batterie von den Batteriekabeln ab und bauen Sie die Autobatterie aus dem Auto aus.
  3. Das Ladegerät muss ein Gleichstromladegerät sein.
  4. Verbinden sie den Massepol mit der Minusklemme und den Pluspol der Batterie mit der Plusklemme des Ladegeräts. Dabei darf das Ladegerät noch nicht an den elektrischen Strom angeschlossen sein. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie vielleicht zuerst den Pluspol mit der Plusklemme des Ladegerätes verbinden und dann erst den Massepol anschließen würden.
  5. Schalten Sie nun das Ladegerät ein. Der Ladestrom des Ladegerätes sollte lediglich auf 1/10 der Batteriekapazität eingestellt sein (Ah).
  6. Wenn die Autobatterie zu stark erwärmt wird, nämlich über 55 °C, dann unterbrechen Sie den Ladevorgang. 
  7. Die Batterie ist vollständig geladen, wenn in einem Zeitraum von nicht mehr als zwei Stunden die Ladespannung und die Säuredichte nicht mehr ansteigen.
  8. Fehlende Säure füllen Sie bei Bedarf zum Korrigieren mit destilliertem Wasser auf.
  9. Bauen Sie Ihre Batterie nun wieder in Ihr Auto ein und schließen Sie die Batteriekabel an, so wie Sie sie abgenommen haben.

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