Was Sie benötigen:
  • Sorgfalt

So verfahren Sie richtig mit den Anlagen Ihrer Bewerbung

Egal, ob Sie Ihre Bewerbung in Papierform oder elektronisch abgeben: Bei den Anlagen sollten Sie auf die gleichen Dinge achten. So verbessern Sie Ihre Aussichten, zu einem Gespräch eingeladen zu werden.

  • Fügen Sie immer nur Kopien der Originalzeugnisse und Urkunden bei. Oft wird auch von den Unternehmen selbst darauf hingewiesen. Einzige Ausnahme ist, wenn ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass nur Originale akzeptiert werden, dabei handelt es sich aber in aller Regel um Ausnahmefälle.
  • Achten Sie darauf, dass die beigefügten Fotokopien in einwandfreiem Zustand sind, also keine Flecken, Eselsohren, etc. haben. Ein sichtbar schlechter Umgang mit diesen kann für einen Personalchef schnell ein schlechtes Licht auf Sie werfen. Denn ein Grund für mangelnde Sorgfalt könnte entweder fehlende Wertschätzung der bisherigen Arbeitsstellen und somit der Arbeitgeber oder einfach ein schlampiger Umgang mit Unterlagen sein. Besonders bei Tätigkeiten in einem Büroumfeld ist dies ein Knock-out-Kriterium. Gleiches gilt für eingescannte Unterlagen, da Sie Beschädigungen und Verschmutzung auch dort gut erkennen.
  • Fotokopien und eingescannte Dokumente sollten komplett und gerade ausgerichtet sein. Mangelnde Sorgfalt ist auch hier schnell erkennbar. Wenn durch eine schlechte Ausrichtung beim Ablichten ausgerechnet Unterschriften, Firmenadressen oder Ansprechpartner gar nicht oder nur schlecht erkennbar sind, könnte dies als Absicht gesehen werden, weil man etwas zu verbergen hat.

Auf die richtige chronologische Reihenfolge achten

  • Ihre Anlagen zur Bewerbung sollten genau in der gleichen Reihenfolge beigefügt werden, in der diese auch im Lebenslauf aufgelistet sind. Das ist dann entweder in chronologischer oder umgekehrter Reihenfolge, also das zeitlich Letzte zuerst. So findet sich die Zielperson sofort zurecht und muss sich nicht darüber ärgern, erst nach einem bestimmten Dokument suchen zu müssen. Das kann gerade bei einem etwas älteren Bewerber, der viele Dokumente beigelegt hat, leicht vorkommen.
  • Die Anlagen sollten genau die Urkunden und Zeugnisse umfassen, die auch im Lebenslauf aufgelistet sind - nicht mehr und nicht weniger. Sonst sorgt dies gegebenenfalls für Verwirrung oder die Annahmen, dass Sie etwas vergessen haben oder verschweigen möchten.