Was Sie benötigen:
  • Windows 7 32-Bit oder 64-Bit

Der Arbeitsspeicher und seine Abhängigkeit vom Betriebssystem

  • Der Arbeitsspeicher, oder kurz RAM genannt, ist der Speicher, der Daten vorhält, um diese schneller an den Prozessor (CPU) weiterzuleiten. Der Arbeitsspeicher besitzt deutlich geringere Zugriffszeiten als jede Festplatte oder SSD und kann Daten daher sehr viel schneller an den Prozessor übermitteln.
  • Für die Leistung eines Computers ist die Menge des Arbeitsspeichers entscheidend. Je mehr Speicher zur Verfügung steht, desto mehr Daten können das Betriebssystem und einzelne Programme darin lagern, um diese bei Bedarf schneller an den Prozessor geben zu können. Ist der Arbeitsspeicher voll, müssen diese Daten von der viel langsameren Festplatte übertragen werden, was zu Performanceeinbußen führt.

Windows 7 richtig einstellen

Etwas Besonderes einstellen kann man beim Arbeitsspeicher nicht; das Betriebssystem kann jedoch eine künstliche Bremse sein. 

  • Wenn Ihr PC 4 GB oder mehr Arbeitsspeicher besitzt, ist es unbedingt anzuraten, darauf zu achten, dass ein 64-Bit Windows 7 installiert ist. 32-Bit Windows-Varianten haben eine integrierte "Drosselung", die nicht mehr als 3,75 GB Arbeitsspeicher ansprechen kann. Unabhängig davon, wie viel Arbeitsspeicher verbaut wurde, das Betriebssystem nutzt immer nur maximal 3,75 GB davon.
  • Erst ein 64-Bit Windows 7 löst diese Sperre. Damit können wieder beliebig hohe RAM-Mengen auch tatsächlich eingesetzt werden. Das gesonderte Einstellen ist weder nötig noch möglich.
  • Sie können in der Systemsteuerung herausfinden, wie viel Arbeitsspeicher von Ihrem Betriebssystem genutzt werden kann. Unter "System" sehen Sie die verbaute Menge und die davon nutzbare Menge sowie die Version und den Typ Ihres Betriebssystems.