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Hund kann nicht koten - mögliche Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Es kann verschiedene Ursachen haben, wenn Ihr Hund nicht richtig koten kann. Damit das Tier den Darm wieder leeren kann, und es zu keinen weiteren Beschwerden kommt, sollten Sie dem Hund mit einfachen Hausmitteln helfen.

Der Hund versucht zu koten.
Der Hund versucht zu koten.

Was Sie benötigen:

  • Traubenzucker
  • Paraffinöl
  • Vollmilch
  • viele Spaziergänge

Es gibt ganz einfache Mittel, die den Kot weich und den Darm wieder geschmeidig machen.

Viel Bewegung hilft dem Hund

  • Damit der Darm wieder richtig in Bewegung kommt, muss auch Ihr Hund in Bewegung kommen. Deswegen ist es wichtig, dass Sie öfter als sonst mit dem Hund Gassi gehen und das Tier möglichst viel bewegen. Sie brauchen dazu keine großen Runden gehen, sondern unternehmen besser fünf bis sechs kleinere Spaziergänge.
  • Auch zu Hause können Sie dem Hund ein bisschen zusätzliche Bewegung verschaffen, wenn Sie ein paar kleine Spiele in der Wohnung machen. Rollen Sie dem Tier einen Ball über den Boden oder verstecken Sie ein paar Leckerchen, die Ihr Hund dann suchen muss. All das hilft dem Tier, den Darm wieder in Bewegung zu halten und wieder koten zu können.

Mit Hausmitteln helfen, wenn der Hund nicht koten kann

  • Es gibt auch einige Hausmittel, die dem Hund helfen, wenn er nicht koten kann. Ein ganz einfaches Mittel, das Ihrem Hund die Beschwerden nehmen kann, ist Milch. Geben Sie dem Hund eine Schale voll normaler Vollmilch zu trinken. Die in der Milch enthaltene Laktose verursacht beim erwachsenen Hund nämlich Durchfall. So wird der Stuhl wieder weich, und der Hund kann wie gewohnt koten.
  • Auch etwas Fett kann helfen, wenn Ihr Hund nur schlecht oder gar nicht mehr koten kann. In der Apotheke bekommen Sie Paraffinöl zu kaufen, das dem Hund hilft. Geben Sie in jede Mahlzeit etwas von diesem Öl und der Kot wird nach und nach wieder weich. Zudem wird der Darm gut geschmiert, sodass es Ihrem Hund nicht mehr schwerfällt, sein Geschäft zu machen.

Ursachen für eine Verstopfung beim Hund

  • Oft ist der Grund für eine Verstopfung ganz einfach. Wenn Ihr Hund zu wenig Flüssigkeit bekommt, dann kann der Stuhl sehr hart und fest werden und der Hund kann nicht mehr koten. Geben Sie dem Tier dann mehr zu trinken oder bieten Sie dem Hund etwas Brühe an. Auch mit Traubenzucker angereichertes Wasser kann helfen, wenn der Hund nicht richtig koten kann und der Stuhl viel zu fest ist.
  • Falls Sie dem Hund Knochen zu fressen geben, dann sollten Sie darauf in Zukunft besser verzichten. Viele Hunde bekommen schon von wenig Knochen einen sogenannten Knochenkot, der unter Umständen steinhart sein kann. Deswegen sollten Sie von einer Knochenfütterung besser absehen.
  • Allerdings kann es auch sein, dass Ihr Hund Steine gefressen hat oder den Kern von einem Pfirsich oder etwas ähnlichem verschluckt hat. Dieser kann sich dann so festsetzen, dass der Hund nicht mehr koten kann. Haben Sie den Verdacht, dass Ihr Hund etwas verschluckt haben könnte, dann sollten Sie zur Sicherheit einen Tierarzt aufsuchen.

Wenn Ihr Hund nicht koten kann und sich dieser Zustand nicht innerhalb von zwei Tagen verbessert, dann gehen Sie mit Ihrem Haustier zu einem Tierarzt. Denn eine Verstopfung kann ebenso schlimme Folgen wie Durchfall haben.

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