USB-Sticks sind nützliche Helfer, wenn es darum geht, Daten von einem Computer auf einen anderen zu schieben. Sie sind klein, handlich und flexibel einsetzbar. Da auf den meisten USB-Sticks bereits Programme vorinstalliert sind, empfiehlt es sich, diese zu formatieren. Auch wenn Sie den USB-Stick bootfähig machen wollen, um zum Beispiel ein Notfallsystem zu installieren, müssen Sie den Stick vorher formatieren. Dabei kann es zu den unterschiedlichsten Fehlermeldungen kommen, die sich aber leicht beheben lassen.

Lösungen wenn sich der USB-Stick nicht formatieren lässt

  • Wenn der USB-Stick sich über den Explorer nicht formatieren lässt und die Fehlermeldung "Windows konnte die Formatierung nicht abschließen" erscheint, versuchen Sie den Stick über die "Systemsteuerung" zu formatieren. Dazu öffnen Sie die "Systemsteuerung" und klicken auf "Verwaltung". Unter "Computerverwaltung" finden Sie den Punkt "Datenträgerverwaltung". Dort wählen Sie den USB-Stick aus, öffnen das Menü mit einem Rechtsklick und wählen anschließend "Formatieren". Nun sollte der Stick problemlos formatiert werden.
  • Sie können den USB-Stick auch über den "Arbeitsplatz" formatieren. Stecken Sie den USB-Stick an den Rechner und öffnen Sie den "Arbeitsplatz". Hier wählen Sie nun den USB-Stick aus und öffnen mit einem Rechtsklick das Menü. Dort klicken Sie auf "Formatieren". Anschließend öffnet sich ein Fenster. Dort wählen Sie die entsprechende Speichergröße des Sticks aus und tragen FAT32 als Dateisystem ein. Nun auf "starten" klicken. Es erscheint nun ein Hinweis, das alle vorhandenen Daten auf dem USB-Stick gelöscht werden. Dieses bestätigen Sie mit "OK". Die Formatierung kann je nach Speichergröße einige Minuten dauern. Nach Abschluss der Formatierung klicken Sie auf "OK".

Sollte sich der USB-Stick trotz einer Formatierung verweigern, gibt es kostenlose Formatierungsprogramme, welche die Formatierung vornehmen.