Stromverbrauch vom Laptop richtig berechnen - so geht's

Wissen Sie, wie viel Stromkosten Ihr Laptop verursacht? Wissen Sie, wie viel Stromkosten Ihr Laptop verursacht?
Die Strompreise kennen leider nur noch eine Richtung – nach oben. Da macht sich manch einer Gedanken über seinen Energieverbrauch und die Einsparmöglichkeiten. Wissen Sie, wie Sie die Kosten für den Stromverbrauch Ihres Laptops berechnen können?
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
  • Laptop mit Internetzugang
  • Leistungsangabe in Watt
  • Preis pro KW Ihres Stromanbieters

So berechnen Sie den Stromverbrauch Ihres Notebooks

  • Zuerst müssen Sie den Stromverbrauch Ihres Laptops ermitteln. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten: Wenn den Hinweis zum Stromverbrauch Ihres Laptops nicht in den beigefügten „Technischen Daten“ zum Netzteil finden, sollten Sie einen Blick auf die Webseite Ihres Herstellers werfen oder direkt mit diesem Kontakt aufnehmen. Leider machen nicht alle Hersteller konkrete Angaben zum Stromverbrauch. Der Verbrauch ist aber unabhängig vom Alter Ihres Gerätes so unterschiedlich, dass Sie sich nicht auf einen Schätzwert verlassen sollten.
  • Wenn Sie keine Angaben vom Hersteller erhalten, bleibt Ihnen nur die Möglichkeit, den Stromverbrauch selbst mit einem entsprechenden Messgerät festzustellen.
  • Wollen Sie von den Angaben zu Ihrem Netzteil ausgehen - Angaben zum Output in Volt (V), müssen Sie diese Werte erst mittels einer Formel umrechnen.
  • Die Leistung [P] errechnet sich aus Spannung * Strom, also P = U * I. Die Arbeit [W] ist gleich Leistung * Zeit, respektive W = U * I * t = P * t.
  • Ein Rechenbeispiel: Finden Sie zu Ihrem Netzteil die Werte Output: 19.5V - 4.1A, berechnen Sie den Stromverbrauch wie folgt: 19,5V * 4,1A = 79,95W pro Stunde, entsprechend rund 0,08 KW pro Stunde.
  • Als weitere Angabe brauchen Sie nun den Preis pro KW. Diesen finden Sie auf Ihrer letzten Stromrechnung oder auf der Internetseite Ihres Stromanbieters.
  • Nun rechnen Sie 0,08 KW * Preis pro KW (in Euro-Cent) * Anzahl Betriebsstunden Ihres Laptops pro Tag = Kosten Stromverbrauch pro Tag.
  • Alternativ können Sie Werte auch in den Stromverbrauchsrechner eintragen und erhalten Stromverbrauch und Kosten aufs Jahr gerechnet.

So können Sie den Verbrauch Ihres Laptops senken

  • Wenn Sie Ihr Notebook im Akkubetrieb - also ohne Anschluss an die externe Stromversorgung - betreiben, schaltet es automatisch in den Energiesparmodus, damit haben Sie eine effiziente Leistung bei niedrigem Verbrauch.
  • Laden Sie Ihren Akku über Nacht auf, zu dieser Zeit profitieren Sie von niedrigeren Strompreisen.
  • Wenn Sie Ihr Laptop nur für das Internet und administrative Tätigkeiten nutzen, reicht dafür eine einfache, energiesparende Grafikkarte aus. Die extrem schnellen 3D Grafikkarten benötigen Sie nur, wenn Sie am Laptop spielen wollen. Diese haben einen wesentlich höheren Stromverbrauch.
  • Falls Sie sich demnächst ein neues Laptop kaufen wollen, sollten Sie sich vielleicht für ein Modell mit Doublecore-Prozessor entscheiden. Diese Prozessoren arbeiten wesentlich effizienter und damit energiesparender.

Schon gesehen?

Formel für Halbwertszeit - so berechnen Sie diese richtig

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  • Sittel | 27.03.2011, 14:44

    Hier scheint der Autor sich wenig in die Thematik eingearbeitet zu haben, schade! Als erstes: Der Verbauch eines elektrischen Verbrauchers lässt sich nicht über die Angaben des Typenschildes - oder hier das Netzteil - ermitteln. Diese geben nur den maximal verträglichen Wert an, der i. d. R. nie erreicht wird. Eine halbwegs näherungsweise berechnung wäre mit dem Faktor 0,3 möglich, ist aber immer noch ein kommulierter Wert. Genauer geht es mit einem Messgerät für ca. 10€ erhältlich. Je nach Systemeinstellung des Computers ist eine Nutzung mit Akku genauso effektiv wie die Nutzung über ein Kabel. Wer profitiert denn heute noch von Nachtstrom? In meinen Augen Humbuck, der Otto-Normal-Verbraucher bezahlt einen Preis pro kwh. Die Grafikkarte anzuführen halte ich für zu detailliert, da hier ein genauer Vergleich der einzelnen Modelle vorgenommen werden müsste um eine fundametale Aussage treffen zu können. Eine Highendgrafikkarte kann bei Officeanwendungen sogar weniger verbrauchen, als eine "normale" Grafikkarte. Einen Doublecore Prozessor gibt es nicht. Der Autor möchte hier sicherlich auf einen Dualcore Prozessor verweisen, der nicht zwingend energiesparender ist. Auch hier lohnt sich der Vergleich einzelnen Prozessoren (große Unterschiede zwischen den beiden Hauptanbietern!). Ich würde mich auf eine Korrektur des Artikels freuen! MfG

  • Sascha | 27.09.2012, 11:31

    Auch scheint es mir, dass sich der Autor nicht ganz im Klaren darüber ist, mit welchen physikalischen Größen er rechnet. Ich lese da beispielsweise "kW pro Stunde" (man beachte: richtig ist ein kleines "k" für "kilo"). Wenn es jedoch um den Stromverbrauch geht, lautet die Einheit einfach kW, da Watt schon "pro Stunde" beinhaltet. Ebenso ist dann auch "Preis pro kW" Unsinn. Richtig ist "Preis pro kWh".