Ein Eintrag in der Windows-eigenen Registry wird meistens dann verändert oder gelöscht, wenn sich Programme nicht mehr deinstallieren lassen, um allgemeine Programmspuren zu löschen. Diese rauben dem Computer seine Performance, um Fehler in Programmpfaden zu beheben oder um Schadsoftware auszuhebeln.

Einen Registrierungswert finden

Um einen Registrierungswert bei Windows zu löschen (oder ggf. auch zu ändern), sollten Sie sich zuallererst vergewissern, wo dieser sich befindet.

  • Am besten eignet sich hierfür der Task-Manager. Öffnen Sie ihn mit Strg+Alt+Entf und klicken Sie auf die Überschrift "Prozesse". Dort sehen Sie alle aktuell auf Ihrem System stattfindenden Prozesse.
  • Bei einem Rechtsklick auf den betreffenden Prozess und dann über "Eigenschaften" oder "Dateipfad öffnen" gelangen Sie an die Information, von welchem Punkt Ihres Systems die Datei ausgeführt wird.
  • Bei bereits deinstallierten Programmen können Sie nur auf Ihre Erinnerung zurückgreifen, um welchen Hersteller es sich handelte und wie das Programm hieß.
  • Bei Schadsoftware kann Ihnen indes ein Antivirenprogramm helfen. Zwar vermag dieses die Schadsoftware nicht immer zu löschen, doch gibt es Ihnen stets den jeweiligen Dateipfad an.

Löschen oder Ändern in der Registry

  • Nach dem Starten von Windows greifen Sie nun auf die Eingabeaufforderung oder die Windows-interne Suchfunktion zurück und geben dort den Befehl "regedit" (ohne Anführungszeichen), ein. Dies führt Sie in den Registrierungseditor, wo Sie Änderungen direkt am System vornehmen können.
  • Die meisten, normalerweise relevanten Informationen werden in HKEY_LOCAL_MACHINE/SOFTWARE dargestellt. Von dort ist meistens eine präzisierende Suche über das Betriebssystem und den Hersteller notwendig, die schließlich zu den einzelnen Werten führt.
  • Diese abschließenden Werte der jeweiligen Source-Pfade können schließlich von Ihnen angepasst oder gelöscht werden.

Sie sollten Einstellungen an der Registry und ganz besonders das Löschen von Registrierungswerten jedoch nur vornehmen, wenn Sie sich sicher sind, dass keine systemrelevanten Optionen betroffen sind. Andernfalls kann es passieren, dass Ihr System nicht mehr hochfährt und eine Systemwiederherstellung oder ein kompletter Reset notwendig wird, der Ihre Daten zwangsweise löscht.