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Handynummer via Inverssuche herausfinden

Handynummer via Inverssuche herausfinden1:50
Video von Samuel Klemke1:50

Sie wurden in Abwesenheit angerufen und möchten den Namen des unbekannten Anrufers wissen? Versuchen Sie, die Handynummer per Inverssuche zu finden.

Den Besitzer einer Handynummer herausfinden

Der übliche Vorgang ist, dass Sie zu einem bekannten Namen eine Rufnummer suchen. Bei der Inverssuche - einer Rückwärtssuche - läuft das Prinzip umgekehrt. Hier suchen Sie zu einer vorhandenen Rufnummer den passenden Besitzer. Diese Art von Rückwärtssuche kommt beispielsweise zum Einsatz, wenn Sie einen unbekannten Anruf in Abwesenheit erhalten.

Die einfachste Möglichkeit Klarheit zu schaffen,  ist es, die Nummer zurückzurufen. Wenn sich der Anrufer mit seinem Namen meldet, wissen Sie, wer Sie angerufen hat. Unterdrücken Sie Ihre eigene Nummer, wenn Sie nicht möchten, dass derjenige Ihre Nummer erfährt. Das ist jedoch nicht die höflichste Variante, um Anrufe zurückzuverfolgen.

Detektivarbeit beim Herausfinden des Nummernbesitzers ist die Suche mit Google. Es kann sein, dass die Handynummer in Gästebüchern oder in eBay-Anzeigen & Co samt Namen veröffentlicht ist. Fündig wird Google ebenfalls, wenn die Nummer Teil eines Impressums auf einer Webseite ist. 

So funktioniert die Inverssuche

Bei einer Telefonnummernauskunft wie TelefonauskunftKlickTel oder das Örtliche finden Sie im Menü immer die Option "Rückwärtssuche". Geben Sie dort die Handynummer ein. Das Problem bei der Handyinverssuche ist, dass längst nicht alle Mobilfunknummern im Telefonbuch gespeichert sind. In diesem Fall ermitteln Sie kein Suchergebnis.

Hier besteht ein wesentlicher Unterschied zur Suche im Festnetz. Zwar können Sie auf Wunsch Ihre Festnetznummer aus dem Telefonbuch löschen lassen, doch ein Großteil der Rufnummern ist dort im Gegensatz zu Handynummern oft noch auf älteren Seiten etc. gespeichert. So stehen Ihre Chancen auf einen Treffer bei der Festnetzsuche nach Telefonnummern sehr gut.

Eine raffinierte Möglichkeit ist es, direkt die Mailbox des Gesuchten anzurufen. Jeder Mobilfunkanbieter hat eine spezielle Mailboxnummer. Diese müssen Sie zwischen Vorwahl und Handynummer setzen. 

Die entsprechenden Mobilfunkanbieter erkennen Sie mit Glück an den Vorwahlen. Bei Menschen, die seit Jahren die gleiche Rufnummer beim gleichen Erstanbieter haben, stehen Ihre Chancen gut. Hier entspricht die Vorwahl der ursprünglichen Auswahl des entsprechenden Anbieters. 

Für Telekom bzw. T-Mobile wählen Sie die Mailboxnummer 13. Die Vorwahlen sind: 01511, 01512, 01514, 01515, 0160, 0170, 0171, 0175. Für Vodafone wählen Sie zwischen Vorwahl und Mobilfunknummer die 50. Dazu gehören die Vorwahlen: 01520, 01522, 01525, 0162, 0172, 0173, 0174.

Für E-Plus wählen Sie die 99. Die Vorwahlen sind: 01570, 01575, 01577, 01578, 0163, 0177, 0178. Für O2 ist die Mailboxnummer 33. Die Vorwahlen sind  0159, 0176, 0179.

Im Negativfall hat der Anrufer zwischenzeitlich zu einem anderen Anbieter gewechselt ist und seine Rufnummer mitgenommen. Diese Möglichkeit bieten heutzutage nahezu alle Mobilfunkanbieter. In diesem Fall läuft diese Recherchemöglichkeit ins Leere.

Ihnen bleibt dann nur die Option, bei den Anbieterhotlines anzurufen und anfragen, zu welchem Netz die Nummer gehört. Danach erfolgt die Inverssuche wie bereits beschrieben. Die Nummern der Hotlines sind: E-Plus: 10667, O2:  4636, Vodafone: 12312, Telekom bzw. T-Mobile: 4387. Viel Erfolg bei der Suche.

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