Was Sie benötigen:
  • Schere
  • Klebstoff
  • Tesa-Film
  • Stift
  • 1 Blatt Karton
  • 1 Blatt blaue Overhead-Folie
  • 1 Blatt rote Overhead-Folie
  • 1 Schablone für eine 3D-Brille
  • für die Brillenträger-Variante:
  • Overheadfolie in blau
  • Overheadfolie in Rot
  • Schere
  • Bastelkleber
  • Tonpapier
  • Hutgummi
  • Stopfnadel
  • Zirkel oder Wasserglas oder ähnlicher runder Körper
  • Schneidunterlage
  • Verstärkerringe

Die Schablone für die 3D-Brille erhalten Sie im Internet. Geben Sie dazu den Suchbegriff "Schablone für 3D-Brille" in eine beliebige Internet-Suchmaschine ein. Dort stehen eine Vielzahl an Schablonen zum kostenlosen Ausdrucken bereit. Natürlich können Sie die Brille auch nach Ihren persönlichen Vorstellungen selber entwerfen.

  1. Drucken Sie gegebenenfalls zuerst die Schablone für die 3D-Brille aus oder malen Sie sich ein Brillengestell in Form einer 3D-Brille auf. Sie benötigen die Bügel doppelt und das Zwischenstück ebenfalls.
  2. Schneiden Sie die Schablone aus, auch die Öffnungen für die Augen. Kleben Sie die Seitenteile, also die Ohrenbügel, an den mittleren Brillenteil. Um eine stabilere Schablone zu erhalten, übertragen Sie die Schablone auf ein etwas dickeres Papier oder auf Halbkarton. So können Sie sie später auch öfter wiederverwenden.
  3. Legen Sie die Schablone auf den Karton und zeichnen Sie sie mit einem Stift (Bleistift o. Ä.) nach.
  4. Schneiden Sie die 3D-Brille aus. Vergessen Sie dabei nicht, die Öffnungen für die Augen ebenfalls auszuschneiden.
  5. Schneiden Sie die rote und die blaue Overheadfolie so zu, dass diese etwas größer sind als die Brillen-Öffnungen für die Augen. Sie müssen nicht unbedingt eine Overheadfolie verwenden. Genauso geeignet sind zum Beispiel farbige Einbindefolien.
  6. Kleben Sie die Folien mithilfe des Klebstoffs bzw. Tesafilms auf die Öffnungen der Brille. Dabei sollten Sie beachten, dass Sie die Folien an der Innenseite der Brille festkleben. Es ist wichtig, dass der Klebstoff nur an den äußersten Rändern der Folien aufgetragen wird.

Eine 3D-Brille für Brillenträger selber machen

Benötigen Sie eine Sehhilfe und können Sie nicht auf Kontaktlinsen zurückgreifen, dann ist so eine 3D-Brille aus dünner Pappe für Sie nicht komfortabel. Machen Sie ein spezielles Modell einfach selber.

  1. Legen Sie das Tonpapier auf eine Schneidunterlage. Zeichnen Sie mit einem Zirkel oder einem Bleistift und einem Glas oder ähnlichen Rundkörper vier Kreise auf das Tonpapier. Die Kreise sollen mindestens einen Durchmesser von fünf Zentimetern haben.
  2. Schneiden Sie die Kreise aus.
  3. Ziehen Sie innerhalb der Kreise mit einem Zirkel oder einem kleineren Rundkörper, einen Innenkreis der circa drei Millimeter Rand lässt.
  4. Schneiden Sie den Innenkreis aus. Sie haben nun vier Ringe mit einem Rand von circa drei Millimeter Breite.
  5. Schneiden Sie aus der Overheadfolie je einen Kreis im Außenmaß der Ringe aus.
  6. Bestreichen Sie die Pappringe an einer Seite mit dem Bastelkleber.
  7. Legen Sie die ausgeschnittene Overheadfolie auf je einen mit Bastelkleber bestrichenen Pappring.
  8. Legen Sie darüber die restlichen Pappringe mit der Klebeseite nach unten auf die Kreise mit der Overheadfolie. Kleben Sie die beiden Pappringe an den Rändern zusammen. Lassen Sie die bunten Kreise gut trocknen.
  9. Ziehen Sie ein Stück Hutgummi, mindestens sechzig Zentimeter lang, auf eine Stopfnadel.
  10. Stechen Sie an einer beliebigen Stelle mit der Stopfnadel in einen der Außenringe der bunten Pappkreise.
  11. Kleben Sie rechts und links von dem Einstichloch je einen Verstärkerring an.
  12. Halten Sie die Stelle mit dem Einstichloch, an der Stelle der Bügel Ihrer regulären Brille an, und bestimmen Sie so die Stelle, an der das zweite Loch in die Pappkreise der zukünftigen 3D-Brille gestochen werden muss.
  13. Stechen Sie auch hier mit der Stopfnadel ein Loch in den Rahmen des Pappkreises. Fixieren Sie die Einstichstelle mit Verstärkerringen an der Vorderseite und an der Rückseite.
  14. Ziehen Sie das Hutgummi durch das erste Loch der 3D-Brille. Verknoten Sie das Gummi so dick, dass es nicht durch das gestochene Loch entweichen kann.
  15. Verfahren Sie genauso an der anderen Seite.
  16. Legen Sie die 3D-Brille vor Ihre Sehhilfe und bestimmen Sie die Länge, die das Hutgummi haben muss, damit die 3D-Brille gut auf Ihrer Sehhilfe sitzt und nicht verrutschen kann. Verknoten Sie an der Stelle das Hutgummi. So haben Sie nun eine 3D-Brille mit der Sie entspannt und haarscharf Ihren 3D-Lieblingsfilm verfolgen können.

Weitere Autoren: Manuela Bauer, Nadine Ehlert