Was Sie benötigen:
  • Wasser
  • Eiswürfelbehälter
  • Kochtopf
  • Schüssel
  • Gefrierfach

Durch Wasserexperimente die Wasserzustandsformen erklären

  1. Nehmen Sie den Eiswürfelbehälter und befüllen ihn komplett mit Wasser.
  2. Stellen Sie den Eiswürfelbehälter in den Gefrierschrank und warten Sie ein paar Stunden ab, sodass wirklich harte Eiswürfel entstanden sind. Nun können Sie Ihren Schülern erklären, dass Eis eine Zustandsform von Wasser ist.
  3. Entnehmen Sie den Eiswürfelbehälter dem Gefrierschrank und klopfen Sie die Hälfte der Eiswürfel heraus. Die andere Hälfte stellen Sie mit den Eiswürfeln wieder in den Gefrierschrank. Sie werden später noch für weitere Wasserexperimente gebraucht. 
  4. Die entnommenen Eiswürfel legen Sie anschließend in den Kochtopf und stellen den Herd auf höchste Stufe an.
  5. Weisen Sie Ihre Schüler darauf hin, dass nun eine andere Zustandsform eintritt: Die Eiswürfel beginnen zu schmelzen und werden im Topf zu dem Wasser, wie es allgemein bekannt ist.
  6. Erreicht die Wassertemperatur mehr als 100 Grad Celsius, fängt das Wasser an zu kochen und steigt als Wasserdampf in die Luft. Wenn Sie den Herd nicht zurückschalten, wird das gesamte Wasser als Dampf "verfliegen".
  7. Füllen Sie nun das Wasser der geschmolzenen Eiswürfel aus dem Topf in eine Schüssel.
  8. Fügen Sie nun den Rest der Eiswürfel aus dem Gefrierfach in das Wasser. Dabei können Sie Ihre Schüler fragen, was passieren wird.

Erstaunlicherweise werden beim letzten Teil der Wasserexperimente die Eiswürfel nicht untergehen, sondern oben auf dem "flüssigen" Wasser schwimmen.

Erklärungen für die Schüler

  1. Erklären Sie, dass die Temperatur verantwortlich ist, für die drei Zustandsformen des Wassers. Bei Null Grad friert das Wasser zu Eis und ab 100 Grad beginnt es, zu verdampfen.
  2. Um die Wasserexperimente Ihren Schülern zu verdeutlichen, erklären Sie, dass sich Stoffe normalerweise bei Hitze ausdehnen und bei Kälte zusammenziehen.
  3. Bei Wasser ist dieses allerdings anders. Bis 4 Grad zieht sich das Wasser beim Abkühlen zusammen, bei weniger als 4 Grad dehnt es sich plötzlich wieder um ein Vielfaches aus.
  4. Daraus wird ersichtlich, dass die gleiche Menge Wasser in Eisform viel größer ist als die gleiche Menge Wasser in flüssiger Form. Somit muss das Eis leichter sein als das flüssige Wasser und schwimmt deshalb oben.