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Subjektiv und objektiv - Definition und Verwendung einfach erklärt

Subjektiv und objektiv - Definition und Verwendung einfach erklärt1:02
Video von Laura Klemke1:02

Sowohl die Vokabel "subjektiv" als auch das Wort "objektiv" ist bei vielen Menschen fest im aktiven Sprachgebrauch verankert. Doch was bedeuten diese beiden Begriffe eigentlich genau und wo liegt der Unterschied zwischen ihnen? Hier finden Sie eine Erklärung, die Ihnen darüber hinaus vermittelt, warum man mit der Verwendung eines der beiden Wörter vorsichtig sein sollte.

Das ist die Bedeutung von "subjektiv"

  • Wenn es um "subjektiv" und "objektiv" geht, so ist in der Regel von einer bestimmten Betrachtungsweise die Rede. "Subjektiv" bedeutet dabei, dass die eigene Wahrnehmung von persönlichen Ansichten, Erfahrungen, Gefühlen und Interessen beeinflusst wird.
  • Wenn Sie etwas subjektiv betrachten, dann bedeutet das nicht zwangsläufig, dass Sie sich aller Prozesse bewusst sein müssen, die Ihre Betrachtungsweise beeinflussen. Neutral wird diese aber nicht sein.
  • Es kann durchaus sinnvoll sein, andere Menschen darauf hinzuweisen, dass es sich bei einer bestimmten Bewertung um Ihre subjektive Meinung handelt. So wird diese gegebenenfalls nicht negativ aufstoßen, weil Sie klarmachen, dass es auch andere Betrachtungsweisen gibt.

Man kann Dinge auch objektiv betrachten, oder etwa nicht?

  • "Objektiv" ist das Gegenteil von "subjektiv". Dieser Begriff bedeutet in etwa so viel, dass ein bestimmter Sachverhalt oder eine bestimmte Meinung gänzlich unbeeinflusst von eigenen Gefühlen und Erfahrungen bewertet wird.
  • Der Begriff des "Objektivismus" ist jedoch häufig der Gegenstand heftiger Diskussionen. Es ist nämlich in der Praxis kaum möglich, etwas wirklich objektiv zu bewerten, da man immer von seinen eigenen Wahrnehmungsfiltern beeinflusst wird.
  • Selbst bei einem scheinbar objektiven Sachverhalt, wie einem naturwissenschaftlichen Experiment, gibt es zahlreiche subjektive Komponenten: etwa die Fragestellung oder auch die Auswertung der Ergebnisse. Wünsche und Absichten spielen auch hier mit ein.
  • Auch das Objektiv vor der Kamera sollte eher "Subjektiv" heißen. In Wahrheit handelt es sich bei Fotografien nämlich mitnichten um neutrale, sachliche Abbilder der Realität, sondern um hoch persönliche, individuelle Interpretationen der Wirklichkeit.

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