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Schleimlösende Hausmittel richtig anwenden

Schleimlösende Hausmittel richtig anwenden1:17
Video von Benjamin Elting1:17

Ist eine Erkätlung schon etwas fortgeschritten und der Schleim hat sich festgesetzt, muss schleunigst etwas getan werden, um den Schleim zu lösen. Es existieren einige gute schleimlösende Hausmittel, die dabei helfen können.

Was Sie benötigen:

  • Zwiebeln
  • ein Glas
  • Honig
  • Meersalz oder Himalajasalz
  • Schüssel und Handtuch

Schleimbildung - wie es dazu kommt

  • Schleim wird in der Nase ständig gebildet. Nur spricht man hier eigentlich nicht von Schleim, sondern Nasensekret. Dieses ist dünnflüssig, trägt zur Abwehr bei und dient dazu, Fremdstoffe abzutransportieren.
  • Wird jedoch dieses Sekret dickflüssiger, so ist meist eine Entzündung die Ursache. Der Körper versucht, die Erreger abzutransportieren. Meist schwillt dann noch zusätzlich die Schleimhaut an, der Schleim wird immer dickflüssiger und lässt sich schlecht lösen.
  • In den Bronchien ist es ähnlich. Sobald der geringste Reiz auf sie trifft, verengen sich die Bronchien, die Schleimhaut produziert ein Sekret, das relativ schnell auch hier fester werden kann.
  • Wichtig ist es, den Schleim so schnell wie möglich zu verflüssigen, damit es nicht zu einer schlimmeren oder chronischen Erkrankung kommt.

Leiden Sie schon länger unter festsitzendem Schleim und kommen auch noch andere körperliche Symptome, wie zum Beispiel Fieber oder allgemeines Krankheitsgefühl dazu, ist es wichtig, einen Arzt aufzusuchen.

Hausmittel, die schleimlösende Wirkung haben

  1. Bei Schleimproduktion im Körper ist es vor allem wichtig, viel Wasser oder Tee zu trinken. Schleim kann nicht verflüssigt werden, wenn zu wenig getrunken wird. Zwei bis drei Liter sind zu empfehlen.
  2. Ein schleimlösendes Hausmittel, das den Schleim in den Bronchien sehr gut lösen kann ist der Zwiebelsirup. Dieser schmeckt  nicht besonders gut, hilft aber besser als mancher Hustensaft und ist vor allem leicht selbst zuzubereiten. Schneiden Sie dafür zwei mittelgroße Zwiebeln in kleine Stücke, geben Sie diese in ein Glas und bedecken das Ganze mit zwei Esslöffeln Honig. Stellen Sie das Glas anschließend auf die Heizung für mehrere Stunden oder gar über Nacht. Danach können Sie den entstandenen Sirup abgießen und mehrmals täglich einen Teelöffel davon zu sich nehmen.
  3. Ein schleimlösendes Hausmittel bei Schleim in der Nase, den Nebenhöhlen aber auch in den Bronchien, ist das Inhalieren. Dies sollten Sie zwei- bis dreimal am Tag tun. Wichtig ist hier, dass Sie sich nach dem Inhalieren stets warm halten und nicht nach draußen gehen. Am besten inhalieren Sie mit Meersalz oder Himalajasalz. Lösen Sie dazu zwei Esslöffel Salz in  einer Schüssel mit heißem Wasser auf. Wenn die Temperatur für Sie angenehm ist, beugen Sie sich über das Gefäß und decken ein Handtuch über Kopf und Schüssel. Inhalieren Sie, solange es für Sie angenehm ist.
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