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Hinterrad vom Fahrrad wechseln - so geht's

Hinterrad vom Fahrrad wechseln - so geht´s 2:20
Video von Lars Schmidt2:20

Das Hinterrad hat für die Verkehrssicherheit eines Fahrrades eine wichtige Funktion. Hat man einen Platten, oder ist beispielsweise die Felge beschädigt, etwa durch einen Achter oder eine gerissene Speiche, muss man das Hinterrad des Fahrrads ausbauen, um es reparieren zu können. Beim Ausbau des Hinterrades muss man im Gegensatz zum Vorderrad auf die Kette und den Schaltmechanismus achten. Außerdem kann es bauartbedingt auch sein, dass man das Hinterrad nur dann wechseln kann, wenn man die hintere Bremse ausgehängt und somit genug Platz hat, um das Hinterrad auszubauen.

Was Sie benötigen:

  • Montageständer
  • evtl. Schraubenschlüssel
  • ggf. Flickzeug
  • ggf. neue Speiche
  • ggf. Zentrierständer

Hinterrad vom Fahrrad ausbauen

  1. Um das Hinterrad des Fahrrades wechseln zu können, muss das Fahrrad idealerweise auf einem Montageständer aufgehängt werden. Alternativ kann man das Fahrrad aber auch einfach umdrehen und auf den Sattel und den Lenker stellen, damit man ungehindert an das Hinterrad herankommt. Ziel bei beiden Alternativen ist es das Hinterrad zu entlasten, um es bequem wechseln zu können.
  2. Je nach Bauart des Fahrrades muss zuerst geprüft werden, ob der Reifen überhaupt durch die Bremsbacken der Hinterradbremse passt, um ihn ausbauen zu können. Dies ist vor allem dann nötig, wenn es sich um eine Felgenbremse handelt. Ist dies nicht der Fall, muss man zuerst die hintere Bremse aushängen.
  3. Als Nächstes muss das Hinterrad gelockert werden. Mittlerweile sind die meisten Laufräder durch Schnellspanner montiert und befestigt, womit man kein Werkzeug für den Ausbau benötigt. Der Schnellspanner wird einfach gelockert und man kann das Hinterrad leicht in der Führung am Rahmen bewegen.
  4. Nun muss man noch beim Ausbau des Laufrades beachten, dass man das Laufrad möglichst schonend aus der Kette aushängt. Am einfachsten geht dies, wenn man die Kette vor dem Ausbau auf den größten Gang am hinteren Zahnkranz schaltet, sprich wenn die Kette auf dem kleinsten Ritzel ist. Dadurch hat die Kette die geringste Spannung und der Wechsel des Hinterrades wird erleichtert.
  5. Ist die Kette möglichst locker, zieht man mit der einen Hand das Schaltwerk vorsichtig zurück, womit die Kette weitgehend vom Zahnkranz entfernt wird. Dann wird das Hinterrad nach vorne geschoben und aus dem Rahmen und der Kette herausgeführt. Damit ist das hintere Laufrad ausgebaut.
  6. Je nach der nötigen Reparatur kann man nun bei einem Achter die Felge zentrieren, bei einer gerissenen Speiche diese durch eine neue Speiche ersetzen, oder einfach den Mantel ersetzen oder bei einem Loch im Fahrradschlauch, dieses flicken.
  7. Der Einbau des Hinterrades erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

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