Was Sie benötigen:
  • reichlich Weidefläche (eingezäunt)
  • einen Stall
  • Wassergefäße
  • zusätzliches Futter

Wenn Sie einen großen Garten haben oder sogar eine Streuobstwiese, lohnt es vielleicht, über das Halten von Gänsen nachzudenken. Allerdings brauchen auch Gänse etwas mehr als nur Platz zum Grasen.

Eine Gans halten - das müssen Sie beachten

  • Gänse sind recht anspruchslose Tiere. Dennoch benötigen Sie einen Unterstand, der sie gegen Regen schützt und nachts auch gegen Raubtiere, wie den Fuchs.
  • Rechnen Sie pro Gans etwa ½ Quadratmeter Fläche. Die Schlupflöcher bauen Sie 40 mal 40 Zentimeter groß zu ebener Erde. Der Stall sollte frei von Zugluft und trocken sein. Stangen wie bei Hühnern brauchen Gänse nicht. Als Einstreu verwenden Sie Stroh. Einmal pro Woche misten Sie aus.
  • In einem Zuchtstall benötigen Sie zusätzlich für jede Gans ein Nest, etwa 80 Zentimeter lang, 60 Zentimeter breit und einen Meter hoch. 
  • Um sich wohlzufühlen, brauchen Gänse Wasser. Stellen Sie mindestens eine alte Duschwanne auf und zusätzlich Gefäße für frisches Trinkwasser. Es geht auch ein stabiles Planschbecken, wie man es für Kinder im Garten verwendet.

Gänse brauchen zum Weiden Platz

  • Auch Gänse haben ihre Wünsche. Sie ernähren sich hauptsächlich von Gras. Bei einer guten Weide brauchen Sie nur wenig dazu füttern. Dann rechnen Sie allerdings für ein Gänsepaar mit 500 Quadratmetern Weide. Wenn keine natürlichen Grenzen da sind, sollten Sie die Weide einzäunen.
  • Zusätzliches Futter für Ihre Gänse können Salat, Kartoffeln, Rüben, Möhren, Äpfel, Getreide und mehr sein. Kleine Gössel (die Küken der Gänse) können Sie mit speziellem Aufzuchtfutter versorgen.
  • Wenn Sie Gänse züchten wollen, besorgen Sie sich ein gutes Buch zum Nachschlagen oder fragen Sie jemanden, der bereits Gänse hält.
  • Es gibt viele verschiedene Gänserassen. Daher sollten Sie sich überlegen, ob Sie wegen dem Fleisch oder der Eier Gänse halten wollen. Auf manchen Grundstücken übernehmen Gänse auch die Rolle des Wachhundes. Die Erpel (die männlichen Tiere) können fremden Menschen gegenüber durchaus aggressiv werden. Sie sind sehr aufmerksam und kündigen jede Veränderung mit lautem Schnattern an.
  • Gerade, weil Gänse auch sehr laut werden können, reden Sie mit Ihren Nachbarn über das Vorhaben. Überlegen Sie sich gut, ob Sie Gänse halten wollen oder lieber Enten und Hühner. Auch eine bunte Mischung verträgt sich. Aber achten Sie den Tieren zuliebe darauf, dass jede Art spezielle Wünsche hat.