Hawaii-Palme - Pflege und Standort

Wenn Sie eine Hawaii-Palme gerne in Ihre Pflanzensammlung aufnehmen möchten, sollten Sie die relevanten Bedürfnisse der Pflanze beachten.

  • Wie bei Palmen üblich, treibt auch die Hawaii-Palme am Kopf aus dem sog. Palmherz neue Triebe. Das bedeutet, dass im Rahmen des normalen Wachstums die unteren Blätter oder Palmtriebe der Hawaii-Palme vertrocknen und schließlich abfallen, um den Stamm zu bilden, sodass die Pflanze mit dem Wachstum an mehr Licht gelangt.
  • Sie sollten Ihre Hawaii-Palme möglichst am selben Standort belassen, denn die Pflanze reagiert bei häufigerem Standortwechsel mit Stress und wirft die Blätter ab. Zwar wachsen diese nach der Akklimatisierung wieder nach, allerdings sollten Sie für eine gesunde Pflanze diesen Stressfaktor in jedem Falle meiden. 
  • Als Standort sollten Sie für die Hawaii-Palme einen hellen bis sonnigen Standort wählen. Auch ein Südfenster mit intensiver Sonneneinwirkung bietet sich zur Kultivierung der Palme an. Allerdings können Sie die Hawaii-Palme auch an weniger hellen Standorten platzieren, solange das Minimum an Lichteinwirkung erfüllt ist. Beobachten Sie, ob an dem jeweiligen Standort aus der Mitte der Palme neue Triebe nachwachsen.
  • Als Besonderheit in der Natur stellt die Hawaii-Palme eine Pflanze dar, die ausnahmsweise im Winter wächst und im Sommer eine Ruhephase bei der Vegetation einlegt. Entsprechend verträgt sie während der Winterzeit besonders viel Licht, während sie vor sehr intensiver Sonnenstrahlung im Sommer geschützt werden sollte. Stellen Sie die Palme in der warmen Jahreszeit entsprechend etwas weiter vom Fenster entfernt auf, damit die Blätter oder Palmwedel nicht verbrennen.

Düngung, Wasserversorgung und Substrat für Ihre Pflanze

Mit den richtigen Bedingungen kann Ihre Hawaii-Palme in Ihrer Wohnung prächtig gedeihen. Beachten Sie die nötigen Hinweise zum Gießen und die Bedürfnisse an das Substrat.

  • Wenn Sie im Sommer Ihre Hawaii-Palme auf dem Balkon oder auf der Terrasse belassen, sollten Sie die Pflanze spätestens im September wieder in die Wohnung bringen. So werden Sie dann mit schönen Blüten im Oktober und November belohnt werden.
  • Da der Stamm der Hawaii-Palme wie ein Wassertank fungiert, sollten Sie die Pflanze nicht mit zu viel Wasser versorgen, damit diese nicht fault. Vor allem der empfindliche Wurzelbereich sollte keiner Staunässe ausgesetzt sein, da dieser besonders anfällig ist.
  • Hawaii-Palmen können unproblematisch nach dem letzten Wässern bis zu sechs Wochen ohne weiteres Gießen gut auskommen. Grundsätzlich sollten Sie das Gießen einmal wöchentlich vornehmen. Dabei sollten Sie aber den Anteil der Restfeuchtigkeit berücksichtigen, damit Sie die Hawaii-Palme nicht übergießen. Ist die Erde noch leicht feucht, sollten Sie noch wenige Tage bis zum nächsten Wässern abwarten. 
  • Einmal monatlich verträgt die Hawaii-Palme auch eine gezielte Düngergabe. Sie können dabei auf herkömmlichen Pflanzendünger zurückgreifen, oder alternativ auch im Garten- und Pflanzenhandel einen speziellen Palmendünger wählen. Auf diese Weise bildet sich die Blüte kräftiger aus, sodass Sie somit für die gute Pflege und Düngung "entlohnt" werden.
  • Sprühen Sie zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit und für ein gesundes Mikroklima die Palme wöchentlich ab, sodass die Blätter und Wedel nicht vertrocknen.

Halten Sie Ihre Hawaii-Palme bei Temperaturen zwischen 18 - 25 Grad Celsius, damit diese sich prächtig entfaltet und gesund wachsen kann.