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Blumenzwiebeln überwintern

Blumenzwiebeln überwintern - so geht's 2:20
Video von Lars Schmidt2:20

Haben Sie Blumenzwiebeln, die nicht winterhart sind, müssen Sie diese richtig überwintern. Nur so blühen die Blumen jedes Jahr neu.

Viele der Blumen, die im Sommer den Garten, den Balkon oder die Terrasse schmücken, stammen ursprünglich aus den Tropen. Im Gegensatz zu heimischen Blumen sind ihre Zwiebeln nicht winterhart. Daher müssen Sie diese überwintern, um mehrere Jahre Freude an ihnen zu haben. Zu den beliebtesten Zwiebelblumen gehören Gladiolen, Dahlien, Ranunkeln sowie Begonien.

Blumenzwiebeln ausgraben und reinigen

Um Blumenzwiebeln richtig zu überwintern, informieren Sie sich zunächst, welche Ihrer Pflanzen winterhart sind. Gladiolen und Dahlien gehören beispielsweise nicht zu den winterharten Zwiebelblumen. Warten Sie mit dem Überwintern, bis die Pflanzen im Herbst abblühen und die Blätter verdorren.

  1. Pflanzen zurückschneiden. Schneiden Sie die Pflanzen je nach Art auf etwa 5 bis 15 Zentimeter zurück.
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    © Liane Spindler
  2. Knollen ausgraben. Graben Sie die Knollen vorsichtig aus der Erde aus.
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  3. Faulige Zwiebeln wegwerfen. Sollte eine Blumenzwiebel verfault oder weich sein, werfen Sie diese weg.
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  4. Knollen trocknen lassen. Lassen Sie die Knollen auf einer Zeitung an einem geschützten Platz im Freien ein paar Tage trocknen.
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  5. Zwiebeln reinigen. Reiben Sie anschließend von jeder Zwiebel letzte Erdreste ab.
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  6. Wurzeln zurückschneiden. Schneiden Sie mit einer Schere die Wurzeln jeder Blumenzwiebel zurück.
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Die Zwiebeln richtig überwintern

Um die Zwiebeln im Winter vor Frost zu schützen und richtig zu lagern, benötigen Sie Netze. Alternativ können Sie auch Holzkisten, Sand und Zeitungspapier nutzen. Legen Sie außerdem Etiketten zum Beschriften bereit.

  1. Zwiebeln in Netze füllen. Füllen Sie die gereinigten Blumenzwiebeln in geeignete Netze, zum Beispiel ein Wäschenetz. Die Netze können Sie im kalten, dunklen Kellerraum aufhängen, um die Knollen vor Feuchtigkeit zu schützen. 
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  2. Zwiebeln in Holzkiste mit Sand füllen. Empfindliche Blumenzwiebeln, wie Gladiolen, Dahlien oder Begonien, fühlen sich in einer Holzkiste mit Sand wohler. Im Sand sind die Blumenzwiebeln geschützt, ohne völlig auszutrocknen.
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  3. Knollen mit Sand bedecken. Vergraben Sie die Zwiebeln im Sand und schütten Sie sie mit weiterem Sand zu.
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  4. Knollen mit Zeitungspapier bedecken. Alternativ können Sie die Blumenzwiebeln auch in eine mit Zeitungspapier ausgelegte Holzkiste legen und mit Zeitungspapier bedecken.
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  5. Etiketten beschriften. Zum Schluss beschriften Sie Etiketten mit den Blumennamen und kleben sie auf die Netze oder Kisten. So fällt es Ihnen im Frühjahr leicht, die Blumenzwiebeln richtig zuzuordnen.
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Haben Sie die Zwiebeln in Netze gesteckt, brauchen diese einen dunklen Raum. In einem hellen Raum würden Ihre Pflanzen Wintertriebe ausbilden, was die Zwiebeln schwächt. Wenn Sie keinen dunklen Raum zur Verfügung haben, graben Sie die Blumenzwiebeln in Sand ein oder umwickeln Sie mit Zeitungspapier. Wichtig ist, dass der Lagerort in beiden Fällen kühl ist.

Im Frühjahr nehmen Sie die Knollen wieder aus dem Netz oder der Kiste. Pflanzen Sie die Blumenzwiebeln ins Freiland oder in Blumenkästen auf dem Balkon oder der Terrasse. Mit der richtigen Technik beim Überwintern werden Sie viele Jahre Freude an Ihren Zwiebelblumen haben.

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