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Küchen streichen - so machen Sie es richtig

Küchen streichen - so machen Sie es richtig1:19
Video von Linda Erbstößer1:19

Gerade die Küche ist ein viel beanspruchter Raum, der ganz unterschiedlichen Einflüssen standhalten muss. Beim Kochen entsteht in Küchen viel Wasserdampf, der sich an den Wänden absetzt, rund um die Spüle gibt es viel Spritzwasser, um den Herd dagegen Fettspritzer. Die neue Wandfarbe muss also nicht nur schön, sondern auch robust sein, sonst müssen Sie bald wieder streichen.

Was Sie benötigen:

  • Farbe (nassabriebfest)
  • Abdeckfolie
  • Pinsel
  • Farbrolle
  • Abstreichgitter

Auch, wenn Sie Ihre Küche schonen, nach einigen Jahren ist ein neuer Anstrich fällig. Dass Sie die Farben dabei neu wählen und Ihren persönlichen Vorlieben anpassen können, ist ein positiver Nebeneffekt. Auch wenn sich objektiv nicht viel verändert hat, die alten Flecken und Zeichen der Zeit verschwinden. Frisch renovierte Küchen vermitteln ein ganz neues Lebensgefühl.

Vorüberlegungen zum neuen Küchenanstrich

  • Entscheiden Sie sich nicht für irgendeine Farbe, die es als Sonderangebot im Baumarkt gibt, sondern entscheiden Sie bewusst, in welcher Farbe Ihre neue Küche erstrahlen soll.
  • Die Wandfarbe für Ihre Küche sollte robust sein, sich also auch kurz mit einem feuchten Schwamm reinigen lassen. Das Stichwort lautet: Nassabriebfestigkeit (Klasse 1 oder Klasse 2) - darauf sollten Sie beim Kauf der Farbe unbedingt achten, dann haben Sie an der frischen Farbe in Ihrer Küche am längsten Freude.
  • Verwenden Sie eher Pastelltöne als knallige Farbtöne, denn in Ihrer Küche sollen sich alle Familienmitglieder und Besucher gleichermaßen wohlfühlen, knallige Farben sind jedoch nicht jedermanns Geschmack.
  • Tafelfarbe ist eine kreative Idee, die sich vor allen Dingen in Haushalten mit Kindern bezahlt macht. Wenn Sie eine Wand mit Tafelfarbe streichen, haben Ihre Kinder genügend Raum, um sich mit Kreide auszutoben und bemalen die anderen Wände nicht. Gleichzeitig können Sie selbst die so entstandene Tafel benutzen, um Liebesgrüße zu hinterlassen oder Ihre Gedanken für den Einkaufszettel zu sammeln.

Die Arbeitsschritte beim Streichen

  1. Der Untergrund für Ihren neuen Anstrich muss trocken und sauber sein. Sie entfernen also alle Tapeten bzw. Anstriche, an denen keine weitere Farbschicht haften würde. Risse sollten Sie bei dieser Gelegenheit auch gleich füllen, frisch gestrichen fallen sie dann nicht mehr auf.
  2. Kleben Sie mit Malerkrepp alles ab, was vor Farbe geschützt werden soll (Türrahmen, Fensterrahmen, Steckdosen, Lichtschalter etc.).
  3. Mit dem Anstrich beginnen Sie an der Zimmerdecke. Dafür müssen alle noch im Raum befindlichen Küchenmöbel richtig abgedeckt werden, denn Decken streichen ist sehr spritzintensiv.
  4. Erst wenn die Decke getrocknet ist, tragen Sie die Farbe für die Wände auf. Zunächst streichen Sie mit einem Flachpinsel die Stellen, die Sie mit der Farbrolle nicht erreichen werden. Dazu gehören alle Ecken und Kanten, die Flächen um Schalter und Steckdosen, z. B. hinter Heizkörpern und unter Fensterbrettern.
  5. Nun tragen Sie die Farbe mit einer Farbrolle deckend auf, und zwar bahnenweise immer vom Fenster weg.
  6. Während die Küchenfarbe trocknet, entfernen Sie sämtliches Kreppband von den abgeklebten Teilen.

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