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Was schreibt man in Weihnachtskarten? - So formulieren Sie universell passende Grüße

"Alle Jahre wieder" werden unzählige Weihnachtskarten verschickt: Ob Ihre Weihnachtsgrüße in Erinnerung bleiben, hängt von der richtigen Formulierung Ihrer Weihnachtsgrüße ab. Standardsprüche wie etwa "Frohe Weihnacht und ein glückliches neues Jahr" sind nicht geeignet, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Aber was schreibt man in Weihnachtskarten hinein, damit sie nicht direkt ad acta gelegt werden? Lassen Sie sich von den folgenden Anregungen und Formulierungsvorschlägen inspirieren.

Weihnachtskarten werden stilvoll im Umschlag versandt.
Weihnachtskarten werden stilvoll im Umschlag versandt.

Was Sie benötigen:

  • Weihnachtskarten (Post- oder Klappkarten)
  • Briefmarken evtl. Sonderbriefmarken
  • Füllfederhalter und blaue Tinte
  • Umschläge
  • evtl. Gedichtband
  • Zitatensammlung
  • Muße und Zeit

Warum schreibt man heutzutage noch Weihnachtskarten? Gerade im elektronischen Zeitalter von E-Mail und MMS freut sich jeder über Weihnachtsgrüße per Post. Eine Weihnachtskarte kann man in Händen halten, "aufhängen" und sich noch lange Zeit daran erfreuen. Doch es kommt darauf an was man in die Karten schreibt und wie man Sie formuliert: Liebevoll und persönlich sollten Sie gestaltet sein, so begünstigen sie Freundschaften und geschäftliche Kontakte.

Wie schreibt man einen schönen Weihnachtsgruß

  • Selbst wenn Sie einen einheitlichen Text versenden, achten Sie darauf die Anrede persönlich zu gestalten: Statt z.B.  "Liebe Kunden",  "Liebe Vereinsmitglieder" oder "Sehr geehrte Damen und Herren" nutzen Sie auf jeden Fall die direkte Anrede des Empfängers wie etwa "Lieber Hugo" oder "Sehr geehrte Frau Muster".
  • Überlegen Sie bei der Formulierung Ihrer Weihnachtskarten welche Botschaft Sie dem Empfänger mitgeben möchten: z.B. ein Dankeschön für eine gute Zusammenarbeit oder langjährige Vereinstreue - also etwa Worte wie "zum Jahresausklang möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich bei Ihnen für Ihr Vertrauen in unsere Firma zu bedanken. Ich wünsche Ihnen eine angenehme Weihnachtszeit im Kreise Ihrer Familie und kreative Ideen für Ihre kommenden Projekte im neuen Jahr."
  • Mit geeigneten Weihnachtsgrüßen können Sie sich auch hervorragend in das Gedächtnis von Personen rufen, mit denen seit längerem kein Kontakt besteht. Formulieren Sie diese Botschaft derart: "Es gibt keine Möglichkeit in die Zukunft zu blicken, aber man kann jederzeit den Grundstein für Zukünftiges legen. Ihnen und Ihrer Familie wünsche ich besinnliche Festtage und würde mich freuen Sie im nächsten Jahr gesund wiederzusehen."
  • Nutzen Sie keine Standardfloskeln für Ihre Weihnachtskarten-Grüße: Wenn Sie schon die Inhalte der letzten Jahre (in abgewandelter Form) benutzen wollen, wählen Sie zumindest einen originellen Einstieg für Ihre Zeilen. Dies könnte z.B. ein schönes Gedicht oder ein Zitat sein, bei dem Sie die Worte aufgreifen und in Ihre Zeilen einfließen lassen. 
  • Geeignete Verszeilen finden Sie im Internet oder in Gedichtbänden. Je näher Sie der Person stehen, desto persönlicher und ausführlicher sollten Sie die Zeilen für Ihre Weihnachtskarten gestalten. Gehen Sie etwa so vor: Wählen Sie ein passendes Zitat, dessen Inhalt Ihre Botschaft verkörpert. Als Beispiel sei hier ein Zitat von Goethe genannt. "Gott gibt uns Erinnerungen, damit wir Rosen im Winter haben.“ Greifen Sie diese Worte in Ihrer Einleitung in etwa so auf: "Liebe Julia, eine Erinnerung erblüht immer wieder aufs Neue, eine Blüte, die hoffentlich auch den kommenden Winter übersteht: die Freundschaft mit Dir, liebe Julia!"
    • Vermeiden Sie auf jeden Fall typische Rechtschreibfehler. Auch bei engen Freunden und Bekannten sollten Sie auf jeden Fall auf eine korrekte Schreibweise Wert legen. Weihnachtskarten, in denen sich die Fehler nur so häufen, zeugen nicht von Respekt dem Empfänger gegenüber. Fehlerhafte Wendungen wie etwa "in's neue Jahr" und "Sylvester" hinterlassen einen schlechten Eindruck. Richtig schreibt man es: ins neue Jahr" und "Silvester".
    • Bei guten Bekannten und Freunden wählen Sie eine dementsprechend persönliche Anrede. Bei Bekannten, die Sie zwar nicht duzen, aber mit denen Sie in gutem Kontakt stehen, können Sie die Anrede mit dem Vornamen kombinieren, wie etwa: " Lieber Markus, Ihnen und Ihrer Familie...".

    Geschäftliche Weihnachtskarten - was Sie beachten müssen

    • Stimmen Sie die Gestaltung Ihrer Weihnachtskarten immer auf die jeweilige Branche ab, in der Ihre Kunden und/oder Geschäftspartner tätig sind. Formulieren Sie Ihre Grußworte gemäß dem Image und den Erfordernissen: Für Kreativbereiche, wie etwa die Kommunikations- und Fernsehbranche, sollten Sie originellere Formulierungen und Kartenmotive wählen, als z.B. für die Finanz- und Bankenwelt. Für letztere eignen sich schlichtere Worte und dezentere Designs, die Seriosität vermitteln.
    • Zum Versand können Sie sowohl einfache Postkarten als auch Klappkarten verwenden. Ihr Logo und Ihren Firmennamen dürfen Sie gerne mit auf die Karte drucken lassen. Denken Sie immer daran, Ihre Karten stilvoll im Umschlag zu versenden - denn der Karteninhalt sollte für Dritte nicht einsehbar sein. 
    • Ihre Umschläge können Sie problemlos mit der Serien-Brief-Funktion adressieren, in dem Sie diese durch den Drucker laufen lassen. Haben Sie eine Fülle an Weihnachtskarten zu versenden, können Sie die Texte natürlich drucken lassen. Achten Sie hierbei darauf, dass Sie wenigstens die Anrede und Ihre Unterschrift handschriftlich auf die Karte setzen. Bei sehr engen Geschäftspartnern empfiehlt es sich, den gesamten Text per Hand zu verfassen.
    • Denken Sie an den rechtzeitigen Versand Ihrer Karten; denn nicht nur der Inhalt der Weihnachtskarten ist wichtig, sondern auch der passende Zeitpunkt für den Versand. Dieser liegt rund sieben bis vierzehn Tage vor Weihnachten. Frankieren Sie Ihre Weihnachtskarten mit Sondermarken/Briefmarken; dies wirkt persönlicher, als wenn Ihre Karten durch den Freistempler Ihrer Firma gelaufen sind.
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