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Kompositionsskizze erstellen - so gelingt es

Kompositionsskizze erstellen - so gelingt es 2:01
Video von Galina Schlundt2:01

Der formale Aufbau von Kunstwerken wird in der bildenden Kunst als Komposition bezeichnet. Zu den einzelnen Elementen einer Komposition zählt, unter anderem, die Anordnung der Figuren, die Proportionslehre sowie die Ordnungsprinzipien. Eine Kompositionsskizze erstellen Sie unter Beachtung dieser Elemente.

Eine Kompositionsskizze anfertigen

Eine Kompositionsskizze soll verdeutlichen, was durch Wort und Schrift nur schwer auszudrücken ist.

  1. Reduzieren Sie Ihre Kompositionsskizze zunächst auf das Wesentliche. Skizzieren Sie dazu einzelne Bildelemente und verzichten Sie dabei auf Schattierungen oder andere Ausarbeitungen.
  2. Legen Sie nun das Bildformat fest und ziehen Sie es als Rahmen um die Skizze. Je nach Motiv kann das Format wahlweise quer, hoch oder quadratisch sein.
  3. Danach erfolgt die Binnengliederung durch Bildachsen, wie zum Beispiel die Mittelwaagerechte für die Abgrenzung des Horizonts.
  4. Zeichnen Sie nun auch hervorstechende Elemente wie zentrale Personen und Positionen in Ihre Skizze ein und ergänzen Sie diese durch weitere Einzelheiten.

Bildende Kunst - Zeichnung erstellen

Durch die Binnengliederung Ihrer Kompositionsskizze können Sie einzelne Bildgegenstände besonders hervorheben, sodass sie eine zentrale Position im Format einnehmen. Das kann dominant, aber auch eintönig auf den Betrachter wirken.

  • Letzteres können Sie vermeiden, indem Sie eine Spannung in der Kompositionsskizze erzielen. Durch Format- und Größenkontraste, aber auch durch angeschnittene Positionen, gelingt diese Wirkung.
  • Vermeiden Sie es möglichst, eine Konzentration von Bildelementen, die Sie links und rechts in Ihrer Skizze positionieren, denn das wirkt meistens unausgewogen.
  • Bauen Sie Ihre Skizze durch Richtungs- beziehungsweise Kompositionslinien, Flächen und Gewichtungen auf.  Damit können Sie grobe Grenzen wie den Horizont und Landschaftsflächen voneinander trennen. Bei figürlichen Darstellungen helfen Ihnen gedachte Linien für den Bildaufbau.
  • Verwenden Sie in Ihrer Skizze viele senkrechte und waagerechte Linien, so erschaffen Sie ein gefestigtes Bildgefüge, das ruhig und ausgewogen wirkt. Viele Diagonalen, Schrägen und Kreise dagegen werden als dynamisch empfunden.
  • Durch Licht (weiße Flächen) und Schatten (Schattierungen) können Sie den Räumlichkeitseindruck des Bildes unterstreichen. So können Sie hellere Bildelemente in den Hintergrund treten lassen und dunklere Elemente hervorheben.

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